Stadion Center so gut wie fertig

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Wiens neuestes Einkaufszentrum, das „Stadion-Center“, steht vor der Eröffnung. „Man könnte eigentlich schon einkaufen“, freute sich "Center-Managerin" Katharina Kammerer am Mittwoch.

Noch wird allerdings am letzten Feinschliff gearbeitet, bevor ab morgen, Donnerstag, mit einem dreitägigen Fest der Verkaufsstart in den 70 Geschäften und zehn Gastrobetrieben der 23.000 Quadratmeter großen Anlage gefeiert wird.

Das Center liegt zwischen Ernst-Happel- und Ferry-Dusika-Stadion und soll nach den Erwartungen der Betreiber, der IG Immobilien, täglich 9.000 Besucher locken. Dabei wird einerseits auf die Nahversorgerfunktion für die 13.000 Anrainer gesetzt. Diese soll durch Geschäfte wie den ersten Merkur-Markt der Leopoldstadt, DM, Tchibo, eine Apotheke oder ein Schlüssel-Service gewährleistet werden.

Daneben setzt man mit Markenshops von Intersport, C&A, Orsay, New Yorker oder Vögele auf ein erweitertes Einzugsgebiet. So werden internationale Modeketten wie Forever 18 oder Engbers ihre ersten österreichischen Filialen im „Stadion Center“ eröffnen.

Das Einkaufszentrum selbst hat in seiner Gestaltung dank der räumlichen Nähe zum Fußballstadion einige sportliche Elemente aufgenommen. Beispielsweise soll ein 23 Meter hoher „Eisfall“ – eine aus Eisblöcken bestehende Wand – im Gebäudeinneren an die Wintersportnation Österreich erinnern, während Videokacheln und LED-Lichtbänder Stadionrundungen imitieren. Über diese flimmert ab morgen eine virtuelle Maus, die von Kachel zu Kachel läuft und so die Besucher in den Kaufbereich locken soll.

Den selben Zweck sollen während des dreitägigen Festes die musikalischen Stargäste erfüllen. Nach dem Eröffnungskonzert von Rainhard Fendrich folgen am Freitag Eric Papilaya und SheSays, bevor DJ Ötzi am Samstag die Feier beendet. Neben den singenden Gästen haben sich mit Fußballer Steffen Hofmann und Schwimmerin Fabienne Nadarajah aber auch Sportler angekündigt.

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