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Stabhochsprung-Weltrekord durch Isinbajewa

Russin übersprang 5,06 Meter
Russin übersprang 5,06 Meter ©KEYSTONE
Jelena Isinbajewa hat mit ihrer Wiederauferstehung sogar Sprint-Superstar Usain Bolt in den Schatten gestellt. Mit 5,06 Metern gelang der Russin am Freitagabend beim Golden-League-Meeting in Zürich der 27. Weltrekord ihrer Karriere. Bolt lief erst ungefährdet zum 100-m-Erfolg und mühte sich dann als Schlussläufer der Staffel ein wenig zum ersten Platz.

Vor dem finalen Meeting in Brüssel ist noch ein Trio im Rennen um den mit einer Million Dollar gefüllten Jackpot, die Jamaikanerin Kerron Stewart verlor über 100 m in 11,04 Sekunden gegen Carmelita Jeter (USA/10,86). Sanya Richards (400 m), Jelena Isinbajewa und Kenenisa Bekele (5.000 m/Äthiopien) erfüllten ihre Aufgaben hingegen souverän. Alle drei erbrachten Jahresweltbestleistungen. Der Doppel-Weltmeister von Berlin setzte sich in 12:52,32 Minuten durch, Goldmedaillengewinnerin Richards in 48,94. Und Isinbajewa legte mit dem Weltrekord sogar noch eines drauf.

4,71 und 4,81 bewältigte Isinbajewa jeweils im ersten Versuch, damit hatte sie den Zürcher Wettkampf bereits zu ihren Gunsten entschieden. Danach ließ Isinbajewa auf die neue Weltrekordmarke von 5,06 legen – und übersprang diese Höhe zur Verblüffung der 26.000 Zuschauer gleich im ersten Anlauf. “Alles ist wie ein Traum. Ich danke allen, die mich nach Berlin unterstützt haben”, sagte die 27-Jährige, die bei der Leichtathletik-WM in Berlin mit einem “Salto nullo” abgestürzt war. “Ich wusste, dass ich Weltrekord springen kann. Ich habe mich nach Berlin frisch gefühlt, weil ich dort nichts gemacht habe.” Sie überbot die von ihr seit Olympia in Peking gehaltene Bestmarke um einen Zentimeter.

Der schnellste Mann der Welt war in der Straßenbahn zum Stadion gekommen, auf der Bahn war er dann mit 9,81 Sekunden deutlich schneller, er siegte vor seinem jamaikanischen Landsmann Asafa Powell (9,88). “Ich fühlte mich am Start nicht frisch und war während des Rennens etwas müde. Die Zeit ist aber nicht so schlecht”, meinte der 23-jährige dreifache Weltmeister, der bei der WM den Weltrekord auf fabelhafte 9,58 Sekunden verbessert hatte. Am Ende des Meetings gab er für Jamaika noch den Schlussläufer in der 4 x 100 m Staffel und brachte den Sieg vor USA und Trinidad und Tobago ins Ziel.

Einen großen Wurf landete Andreas Thorkildsen, der Weltmeister aus Norwegen schaffte mit 91,28 Meter eine neue Weltjahresbestweite. Die 12,46 Sekunden von Brigitte Foster-Hylton über 100 m Hürden waren ebenfalls die Topzeit 2009. Über 400 Meter hat Jeremy Wariner in seinem US-Landsmann Lashawn Merritt seinen Meister gefunden. Der Olympiasieger und Weltmeister beherrschte das Rennen in 44,21 Sekunden deutlich und schaffte seinen zehnten Sieg in Serie. Wariner erreichte in 44,62 Sekunden als Zweiter das Ziel.

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