St. Pöltener Bischof Küng predigte zu Weihnachten gegen Ehe für Alle

Küng kritisierte zu Weihnachten die Ehe für Homosexuelle.
Küng kritisierte zu Weihnachten die Ehe für Homosexuelle. ©APA/ERWIN SCHERIAU
Der St. Pöltener Bischof Klaus Küng kritisierte in seiner Weihnachtspredigt die Öffnung der Ehe für Homosexuelle und die Einführung eines dritten Geschlechts in Deutschland.

Auch in der Gesetzgebung im Bereich der Fortpflanzungsmedizin gebe es viele Hinweise, dass der Glaube an Gott “einfach beiseite geschoben” und der Zusammenhang mit der Schöpfungsordnung nicht wahrgenommen werde, so Küng. Beim Hochamt im Grazer Dom bedauert der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl laut “Kathpress”, dass gerade die politischen Auseinandersetzungen des heurigen Jahres – sowohl öffentlich wie auch in sozialen Medien – von einer Logik der Macht geprägt gewesen seien. Viel sei von sozialer Bindung und vom Zusammenhalt in der Gesellschaft verloren gegangen, das “Miteinander” oft leichtfertig in ein “Gegeneinander” eingetauscht worden. Es sei Zeit, die Logik der Macht zurückzudrängen und der Logik von Weihnachten zu folgen.

Scheuer predigte über Abrücken vom Prinzip der Revalität

Im Rahmen der Christmette im Linzer Mariendom appellierte Bischof Manfred Scheuer für ein Abrücken vom Prinzip der Rivalität hin zum Praktizieren neuer Formen der Kooperation und des Miteinanders. Sowohl die globalen als auch die persönlichen Probleme vieler Einzelner sollten berücksichtigt werden.

Weihnachtsfest in allen Diözesen gefeiert

Festlich gefeiert wurde das Weihnachtsfest quer durch alle Diözesen des Landes. Dabei rief etwa Wiens Erzbischof Christoph Schönborn am Christtag im Stephansdom dazu auf, den Inhalt der alten Weihnachtslieder zu überdenken, die das Thema der freiwilligen Übergabe des eigenen Herzens an das göttliche Kind, das Thema des Glaubens in Freiheit, variierten. Der Kärntner Bischof Alois Schwarz sagte, Gott habe nicht nur den Christen mit dem Weihnachtsfest “so etwas wie ein Weltkulturerbe” geschenkt. Es ziehe Gläubige wie Nicht-Gott-Verbundene gleichermaßen an, weil es “einen Sehnsuchtsraum nach Leben und Liebe eröffnet”.

APA/Red.

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