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Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg in Wien-Hietzing freigelegt

Die Sprenggranate wurde vom Entminungsdienst abtransportiert.
Die Sprenggranate wurde vom Entminungsdienst abtransportiert. ©LPD Wien
Am Montag kam es im Bereich der Hermesstraße in Wien-Hietzing zu einer Sperre, da bei Baggerarbeiten ein Kriegsrelikt zutage befördert wurde. Der Entminungsdienst stand im Einsatz.

Im Zuge von Grabungsarbeiten wurde am 15. März gegen 11.15 Uhr von einem 29-jährigen Baggerfahrer in der Hermesstraße in Wien-Hietzing eine Granate freigelegt.

Baggerarbeiten brachten Granate in Wien-Hietzing zutage

Alarmierte Polizisten der Polizeiinspektion Preindlgasse sicherten den Nahbereich und verständigten ein sprengstoffkundiges Organ (SKO) und den Entminungsdienst.

Nach einer ersten Begutachtung wurde das Objekt als eine ca. 30 x 7,5 Zentimeter große Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg identifiziert. Der Entminungsdienst sicherte das Kriegsrelikt und transportierte es ab. Es wurden keine Personen verletzt und keine Sachen beschädigt.

Richtiges Verhalten beim Auffinden von Kriegsmaterial

Die Wiener Polizei gibt folgende Tipps:

  • Wenn Sie sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial auffinden, merken oder markieren Sie sich den Auffindungsort und begeben sich in eine sichere Distanz.
  • Rufen Sie unverzüglich 133 oder 112.
  • Lassen Sie aufgefundene Gegenstände unverändert liegen.
  • Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial dürfen nicht manipuliert, gewaschen oder bewegt werden.

(Red)

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