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Sportklub will auf Aufstieg verzichten

Die "Friedhofstribüne" in Dornbach
Die "Friedhofstribüne" in Dornbach © vienna.at/sportsshooter.at
Aus "wirtschaftlichen und infrastrukturellen Gründen" wird der Wiener Sportklub auf einen möglichen Aufstieg in die Erste Liga verzichten.

Der Wiener Sportklub hat im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens einen Antrag bei der Bundesliga eingereicht. Ein reiner Pro-forma-Antrag, denn obwohl die Hernalser zwar das Recht haben, bei einem Gewinn des Regionalliga-Meistertitels in die Erste Liga aufzusteigen, werden sie aus wirtschaftlichen Gründen darauf verzichten.

Der WSK-Antrag an die Bundesliga enthielt ein Schreiben, in dem die Vereinsleitung sich (ähnlich wie Teilnehmer der anderen Regionalligen) von wirtschaftlichen Abenteuern, die derzeit mit einem Profibetrieb verbunden wären, distanziert.

“Die Mannschaft will Meister werden. Der Verein kann Meister werden. Der Verein kann aber aus wirtschaftlichen und infrastrukturellen Gründen (Zustand des Stadions) nicht aufsteigen”, heißt es auf der Webseite des Dornbacher Regionalligisten.

Nur ein radikaler Umbau und eine Schrumpfung sicherte dem Traditionsverein rechtzeitig zu Saisonbeginn die Teilnahme an der Regionalliga. Mit dem sportlichen Höhenflug der Schwarz-Weißen rechneten nicht einmal die größten Optimisten. Präsident Udo Huber setzt auf langfristigen Neuaufbau, ein Aufstieg in die Erste Liga wäre für die Dornbacher derzeit nicht zu stemmen.

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