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Sportklub: Tränen zum Abschied

Trainer Batricevic nimmt Abschied vom Sportklub
Trainer Batricevic nimmt Abschied vom Sportklub ©vienna.at
Mit Tränen, einem vierten Platz in der Tabelle und einem 1:1-Remis gegen Horn verabschiedete sich Trainer Slobodan Batricevic vom Wiener Sportklub. Bilder 

Das letzte Heimspiel der Regionalliga-Saison stand für den Sportklub unter dem Zeichen des Abschieds von Trainer Batricevic. Der serbische Ex-Internationale, der die Dornbacher trotz Mini-Kader und Mini-Budget zwischenzeitlich sogar als Meisteranwärter positionieren konnte, passt nicht mehr in das erneut abgespeckte schwarzweiße Budget.

Minutenlang feierten die Sportklub-Fans vor der Friedhofstribüne nach Spielende ihr Team . Die Spieler nahmen den scheidenden Coach auf die Schultern. Batricevic rang noch im Kabinengang um Fassung: „Es war eine tolle Saison. Wir haben in der Liga sehr viele Punkte gemacht, beim Stadthallenturnier das Finale erreicht. Als Trainer bin ich mit dem Erreichten hochzufrieden. Ich musste da draußen ein paar Tränen verdrücken.“

Sein letztes Spiel auf der Trainerbank am Sportclub-Platz endete mit einem 1:1-Remis gegen Vienna-Konkurrent Horn. Die Horner hätten mit einem hohen Sieg in Wien und Schützenhilfe von Neusiedl gegen die Vienna theoretisch noch Meister werden können. Praktisch waren die Waldviertler von einem deutlichen Sieg weit enfernt. Zwar waren die Gäste ambitioniert ins Spiel gestartet, und nach einer Ecke hatte Christoph Pomper in der 14. Minute die Stange getroffen, doch nach 28 Minuten ging der Sportklub in Führung: Sertan Günes kam an der Strafraumgrenze zum Ball, konnte sich selbigen seelenruhig zurechtlegen und traf schließlich volley und unhaltbar zum 1:0.

Ein Treffer, der den Hornern die Spiellaune verdarb und die Wiener beflügelte. Kurz vor der Pause versuchte sich Hevera mit einem kunstvollen Heber aus spitzem Winkel, der Ball klatschte aber von der Latte wieder ins Feld (42.).

Nach dem Wechsel zog sich der Sportklub zurück, die Horner drängten auf den Ausgleich.  Goalgetter Aleksic überhob freistehend WSK-Goalie Harrauer und das Tor, wenig später nützte der Kroate eine ähnliche Situation mit einem flachen Abschluss zum 1:1-Ausgleich (62.) und Saisontreffer Nummer 20. Die Niederösterreicher drückten weiter, die müde werdenden Wiener lauerten auf Gegenstöße, doch zwingende Chancen blieben auf beiden Seiten bis zum Schlusspfiff Mangelware.

“Man sieht sich zweimal im Leben”
Vizemeister Horn bleibt damit die Hoffnung, den Aufstieg vielleicht im nächsten Jahr zu schaffen. Der Wiener Sportklub setzt sich für die kommende Saison die gleichen Ziele wie in der Vorsaison: „Wir wollen mitspielen“, sagte WSK-Präsident Udo Huber nach der Partie. „Heuer haben wir unsere Saisonziele übertroffen – es ist ein wehmütiger Abschied, aber wir können leider die Gage des Trainers nicht bezahlen. Aber man sieht sich zweimal im Leben.“ Dem verabschiedeten Batricevic folgt der 32-jährige Zeljko Ristic, der zuletzt den FC Tulln in der 2. NÖ-Landesliga betreute.

Großteil der Spieler bleibt
Der Großteil der Spieler bleibt trotz angespannter Finanzlage in Dornbach, Stützen wie Harrauer und Perez spielen auch kommende Saison im Sportklub-Dress. Der Kader wird – wie schon im Vorjahr – mit Spielern aus der U23 aufgefüllt. Noch unsicher ist, ob Kapitän Salmin Cehajic bleibt, Flügelflitzer Ercan Kayhan verlässt die Schwarz-Weißen mit Sicherheit.

Wiener Sportklub – SV Horn 1:1 (1:0)
Sportclub-Platz, 2.100, SR Tumberger

Torfolge: 1:0 Günes (28.), 1:1 Aleksic (62.)

Sportklub: Harrauer – Hevera, Szabo, Ruiss, Homm – Wunderbaldinger, Perez, Herbst, Kayhan – Günes, Grozurek (60. Gavrilovic)
Horn: Harhovsky – Witschka, Prilasnig, Pomper (65. Feurer), Duran – Zhang, Stanisavljevic, Djordjevic,  Gabler (60. Ben Nasra), Lalic – Aleksic

Gelbe Karten: Wunderbaldinger, Ruiss bzw. Harhovsky, Lalic, Djordjevic
Die Besten: Kayhan, Grozurek bzw. Djordjevic

Martin Ucik

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