Sportklub entzaubert Rapid 7:2 und steht im Finale!

Der haushohe Favorit aus Hütteldorf wurde von den Schwarz-Weißen vorgeführt und muss sich mit dem Spiel um Platz Drei begnügen.

Zum ersten Mal im Turnierverlauf traf Rapid im ersten Semifinale des Tages auf den Wiener Sportklub.
Angepeitscht von den Rapidfans begannen die Hütteldorfer druckvoll, doch die Führung erzielten die Hernalser durch
Kapitän Cehajic, der Rapidgoalie Hedl zum ersten Mal im Turnier bezwingen konnte. Schandl erzielte die 2:0-Führung. Als Ketelaer durch einen Gewaltschuß auf 1:2 verkürzte erwachte der Rapidsektor. Doch statt dem Ausgleich erhöhte Akaslan nach einem Stanglpaß auf 3:1. Kayhan gelang nach Vorarbeit durch Tormann(!) Harrauer sogar die 4:1-Halbzeitführung.

Während die Hütteldorfer es zumeist mit Brachialgewalt probierten, spielte der Sportklub schnellen, kombinationsreichen, attraktiven Hallenfußball. So war es auch keine Überraschung als Cehajic nach einem neuerlichen, erfolglosen Rapidangriff im Gegenzug das Torkonto der Hernalser erhöhte. Rapid wusste kein geeignetes Mittel gegen die schwarz-weiße Abwehr, Akaslan stellte nach einem traumhaften Solo auf 6:1, Schandl erzielte das 7:1. Die Sportklubfans feierten ihre Mannschaft lautstark an, im Rapidsektor wurde es immer stiller. Gartlers Treffer kurz vor Schluß war nur noch Ergebniskosmetik für Rapid.

Die Grün-Weißen schlittern einen Tag nach dem 6:0-Triumph gegen die Austria ebenfalls in ein Derbydebakel und spielen statt dem Finale nur “mehr” das Spiel um Platz Drei. Der Wiener Sportklub steht völlig verdient im Finale und hat die Chance auf den Gewinn seines insgesamt neunten Stadthallentitels.

Udo Huber (Sportklub Präsident): “Das ist der bisher emotionalste Höhepunkt in meiner jungen Ära als Sportklub-Präsident.”

Salmin Cehajic (Sportklub-Kapitän): “Ich habe keine Erklärung dafür, was gerade passiert ist – so ist Fußball. In der Halle ist alles möglich, das haben wir gewusst. Der Hauptgrund für unseren Erfolg ist sicherlich, dass wir als Mannschaft sehr stark sind und gute Hallenspieler haben.”

1. Halbfinale:
Rapid – Wr. Sportklub 2:7 (1:4)
SR Stuchlik, Tore: Ketelaer (10.), Gartler (29.) bzw. Cehajic (2., 17.), Schandl (6., 24.), Akaslan (11., 23.), Kayhan (15.)
Blaue Karten: Heikkinen bzw. Schandl

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