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Sportklub bleibt im Titelrennen

Cehajic (Sportklub) gegen Trimmel (Rapid Amateure)
Cehajic (Sportklub) gegen Trimmel (Rapid Amateure) ©vienna.at/sportsshooter.at
Der Wiener Sportklub wahrte mit einem 2:1-Heimsieg gegen die Rapid-Amateure die Chance auf den Regionalliga-Meistertitel. Bilder 

Pünktlich zu Spielbeginn strich Freitagnachmittag ein Gewitter über Hernals und sorgte für rutschiges Terrain auf dem mit 2.000 Besuchern gut gefüllten Sportclubplatz. Die erste Chance fanden die sichtlich motiviert zu Werke gehenden Gastgeber vor: Schandl prallte nach einer Wunderbaldinger-Hereingabe jedoch unglücklich mit Amateure-Goalie Uzun zusammen (11.). Der Sportklub-Stürmer verletzte sich bei der Aktion am Knie, musste kurz darauf durch Grozurek ersetzt werden (18.).

Die zweite Gelegenheit nutzten die Schwarzweißen zur Führung: Szabo verlängerte einen Cehajic-Freistoß per Kopf zum 1:0 (26.). Die Dornbacher lauerten in der Folge auf Gegenstöße, dem Spiel der ersatzgeschwächten Rapid-Amateure (Jusic gesperrt, Ildiz verletzt) war die Verunsicherung nach zuletzt drei Niederlagen in Folge anzumerken. Der Sportklub blieb das gefährlichere Team: Der starke Günes scheiterte nach einem Solo am Rapid-Tormann, Augenblicke später schoss Ruiss nach Wunderbaldinger-Vorarbeit aus wenigen Metern über das Tor (41.). Ein Sandic-Freistoß kurz vor der Pause, bei dem sich Sportklub-Goalie Harrauer auszeichnen konnte, war die nennenswerteste Aktion der Grünweißen in Hälfte eins.

Nach der Pause zeigte sich wieder die Sonne, die jungen Rapidler drängten auf den Ausgleich, Harrauer klärte im Herauslaufen vor Fröschl (50.). Die Amateure warfen alles nach vorne, doch ausgerechnet mit Beginn der Rapid-Viertelstunde entschied der Sportklub die Partie: Während der grünweiße Anhang hoffnungsvoll bengalische Feuer zündete, konnte sich Grozurek den Ball im Strafraum zurechtlegen, spielte auf den eingewechselten Kayhan, der das Spielgerät zum 2:0 ins Kreuzeck zirkelte (75.).

Die Rapidler antworteten mit entschlossenen Angriffen. Einem Ciftci-Treffer nach Sütcü-Vorarbeit verweigerte Schiedsrichter Grobelnik wegen Abseits die Anerkennung (81.), kurz darauf war Ciftci nicht zu stoppen und servierte mit viel Übersicht Sütcü den 2:1-Anschlusstreffer (84.). Die beiden eingewechselten Stürmer sorgten auch danach für Gefahr vor dem Sportklub-Tor, die letzte Chance auf den Ausgleich hatte erneut Ciftci, der einen Stanglpass um Haaresbreite verfehlte (86.).

Mit Glück brachte der Sportklub den zwischendurch bereits sicher scheinenden Sieg über die Zeit, kletterte damit wieder auf Tabellenrang drei und wahrte die (theoretische) Chance auf den Meistertitel. Die Rapid-Amateure mussten die vierte Niederlage in Folge hinnehmen.

Slobodan Batricevic (Sportklub-Trainer): “Es war wichtig, vor eigenem Publikum zu gewinnen – und gleichzeitig die offene Rechnung mit den Rapidlern zu begleichen (Anm.: 2:3-Heimniederlage im Vorjahr). Ich denke, der Sieg war verdient, wir haben in der zweiten Halbzeit die reifere Leistung gezeigt. Die Spieler arbeiten im Training sehr gut, wir haben viele Gespräche geführt, um wieder eine Einheit zu werden.”

Ercan Kayhan (Sportklub-Torschütze): “Ich bin derzeit nur zu 70 Prozent fit. Uns Spielern sind die Lizenz-Geschichten egal, wir geben alles, wollen jedes Spiel gewinnen.”

Andreas Reisinger (Rapid Amateure-Trainer): “Unsere Leistung war in Ordnung, wir waren spielerisch besser, machen nur derzeit die Tore nicht. Mit ein bisschen Glück gelingt uns noch der Ausgleich. Trotz der Niederlagen haben wir keinen Druck – wir sind ein Ausbildungsverein, viele junge Spieler sind in mehreren Teams engagiert (nationalen Auswahlen, Kampfmannschaft, etc.), da sind Leistungsschwankungen ganz normal.”

Wiener Sportklub – Rapid Amateure 2:1 (1:0)
Sportclub-Platz, 2.000, SR Grobelnik

Torfolge: 1:0 Szabo (26.), 2:0 Kayhan (75.), 2:1 Sütcü (84.)

Sportklub: Harrauer – Hevera, Szabo, Ruiss, Homm – Wunderbaldinger, Cehajic (89. Herbst), Perez, Gavrilovic (62. Kayhan) – Schandl (18. Grozurek), Günes
Rapid Amateure: Uzun – Sakic (70. Ciftci), Mohr, Holzmeier, Bergmann – Muhr, Trimmel (80. Luxbacher), Toth, Sandic, Fröschl – Prosenik (46. Sütcü)

Gelbe Karten: Homm, Hevera bzw. Bergmann, Fröschl
Die Besten: Günes, Wunderbaldinger, Cehajic bzw. Sandic, Ciftci

Horn nach 1:0-Heimsieg gegen Wienerberg wieder Tabellenführer
Der Kampf um den Regionalliga-Meistertitel ist weiterhin offen: Der SV Horn gewann das Heimspiel gegen Wienerberg mit 1:0 und sicherte sich damit wieder die Tabellenführung. Mann des Spiels war Stefan Liebhart, der, obwohl nur 30 Minuten auf dem Platz, einerseits das Siegestor für die Waldviertler erzielte (72.), andererseits in der Schlussminute die Rote Karte sah. Die Horner (52 Punkte) liegen fünf Runden vor Schluss einen Punkt vor der Vienna (51, ein Spiel weniger ausgetragen) und vier Zähler vor dem Sportklub (48).

Martin Ucik

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