Sport: Das wünscht sich die Politik von Schul-Direktoren

Bildungsminister Heinz Faßmann wirkt in dem Brief ebenfalls an dem Appell mit.
Bildungsminister Heinz Faßmann wirkt in dem Brief ebenfalls an dem Appell mit. ©APA/MARTIN JUEN (Symbolbild)
Eine Aufforderung an Direktorinnen sowie Direktoren kommt von Heinz Faßmann (ÖVP), Werner Kogler (Grüne) und Hans Niessl (Sport Austria): In einem Brief treten sie dafür ein, dass "das Comeback von Sport und Bewegung" an Österreichs Schulen Support erhält.

Konkret sollen die Direktorinnen und Direktoren den Schülerinnen und Schülern ermöglichen, dass sie beim "Langen Tag des Sports" im Herbst Sportangebote am Standort von Vereinen ausprobieren oder Vereine direkt in die Schulen kommen können.

Zusätzlich zu den Präsenzveranstaltungen, die es - "in Abhängigkeit von den im Herbst vorliegenden Pandemiebedingungen" - am 24. September geben soll, wird es auch über digitale Plattformen Bewegungsangebote geben. "Wir ersuchen Sie um Ihre Unterstützung, um Bewegung und Sport auch in den österreichischen Schulen zu einem kraftvollen Comeback zu verhelfen", heißt es in dem gemeinsamen Schreiben in Richtung Schulleitungen. Immerhin seien der (Sport-)Vereinsbetrieb und der Breitensport in den vergangenen 15 Monaten durch die Coronapandemie stark eingeschränkt gewesen und Kinder und Jugendliche hätten unter dem beschränkten Zugang zu gemeinsamer Bewegung besonders gelitten.

"Der Lange Tag des Sports"

"Der Lange Tag des Sports" soll nun als Vernetzungsplattform von Schule und Sportvereinen fungieren. Auf www.langertagdessports.at sollen laufend aktualisierte Informationen zu finden sein, um den Schulen eine Teilnahme an der Veranstaltung zu erleichtern. Das Sportministerium will zusätzlich Neumitgliedschaften bei Vereinen fördern, bis zu 75 Prozent der Jahresmitgliedschaft (maximal 90 Euro) werden bei Kindern und Jugendlichen bzw. generell bei Neumitgliedern refundiert.

(APA/Red)

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