SPÖ zu auf Bluttat in Salzburg: Mehr Gewaltschutz

Die Salzburger SPÖ unter David Egger forderte in einem Statement zur Bluttat in Piesendorf mehr Geld für den Gewaltschutz.
Die Salzburger SPÖ unter David Egger forderte in einem Statement zur Bluttat in Piesendorf mehr Geld für den Gewaltschutz. ©APA/BARBARA GINDL
Der Salzburger SPÖ-Landtagsklub fordert in einer Stellungnahme am Samstagnachmittag zu der Bluttat in Piesendorf, mehr Geld für den Gewaltschutz.
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Tatverdächtiger stellte sich der Polizei

In der Aussendung forderten Landesparteivorsitzender David Egger und Landtagsabgeordnete Karin Dollinger eine Aufstockung der finanziellen Mittel und der Personalkapazitäten für Präventionsmaßnahmen gegen Femizide. Am Freitag war eine junge Frau in der Pinzgauer Gemeinde erstochen worden. Ihr verdächtigter Ex-Mann stellte sich am Samstag der Polizei.

SPÖ zu auf Bluttat in Salzburg: Mehr Geld für Gewaltschutz gefordert

Man zeige sich "erschüttert über die Fortsetzung der Serie der Frauenmorde in Österreich", sollte die Landesregierung in Salzburg "wieder einmal einen Antrag zum Schutz der Frauen" abschwächen, "dann macht sie sich mitschuldig", schob SPÖ-Frauenvorsitzende Dollinger deutlich hinterher.

SPÖ forderte 228 Millionen Euro weiteres Budget für Gewaltschutz

Konkret fordert die SPÖ unisono mit der "Allianz Gewaltfrei Leben" und dem "Österreichischen Frauenring" 228 Millionen Euro zusätzliches Budget für den Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt. Zudem brauche es 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze im Gewaltschutz. Auch ein Ausbau der Frauen- und Mädchenberatungseinrichtungen und die tägliche Veröffentlichung der Gewaltzahlen in den österreichischen Medien wurden im Statement offensiv beworben. Eine Reaktion der Landesregierung auf die scharfe Kritik steht noch aus.

(APA/Red)

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