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SPÖ will sparsam in den Wahlkampf starten

Rendi-Wagner will mit ihrere Partei eine sparsame Richtung fahren.
Rendi-Wagner will mit ihrere Partei eine sparsame Richtung fahren. ©APA/Hans Punz
Die SPÖ wird ihren Intensivwahlkampf am 19. August und damit sechs Wochen vor dem Urnengang starten. Die Partei will den Wahlkampf sparsam halten.

Die Kampagne soll sparsam gehalten, das Kostenlimit eingehalten werden. Wie hoch das Budget genau sein wird, wollte oder konnte Wahlkampfleiter Christian Deutsch bei einer Pressekonferenz nach dem SPÖ-Präsidium nicht sagen.

"Türkis-Blau wird sich noch wundern"

Seiner Darstellung nach wird sich die SPÖ ganz auf ihre Inhalte konzentrieren. Mit dem politischen Mitbewerber wolle man sich nicht beschäftigen. Aufgestellt sieht er die SPÖ gut: "Türkis-Blau wird sich noch wundern, was alles möglich ist", so der Wahlkampfleiter in Anspielung an einen Spruch von FP-Chef Norbert Hofer aus dessen Präsidentschaftskampagne.

Wer die SPÖ hinter Parteichefin Pamela Rendi-Wagner auf der Bundesliste in die Wahl führt, wird bei einem Bundesparteirat entschieden, der am 13. Juli voraussichtlich in Wien stattfindet, wie die Vorsitzende bekannt gab. Schon diese Woche beginnt ihre Tour durch die Landeshauptstädte mit St. Pölten, Klagenfurt und Eisenstadt. Im Sommer wird Rendi-Wagner das ganze Land bereisen.

Rendi-Wagner startet optimistisch in den Wahlkampf

In ihrer Kampagne will Rendi-Wagner Optimismus ausstrahlen. Sie stehe für eine Politik mit Herz, Zuversicht und Hartnäckigkeit. Mit diesen Attributen will die SPÖ-Vorsitzende zur ersten gewählten Bundeskanzlerin Österreichs aufsteigen.

Annehmen will sie sich dabei der Sorgen der Österreicher - das seien etwa hohe Mieten, Kinderbetreuungsplätze aber auch Altern in Würde. Verärgert zeigte sich Rendi-Wagner über Berichte, wonach das schlicht gehaltene Logo der neuen Österreichischen Gesundheitskasse 400.000 Euro verschlungen habe. Damit könnte fünf Menschen ein Jahr lang die teuerste Krebstherapie bezahlt werden. Ihre Forderung: "Das Geld soll nicht in einen grünen Kreis gesteckt werden, sondern in die Gesundheit der Österreicher."

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(APA/Red)

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