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SPÖ in Wien-Donaustadt wählt neuen Chef: Nur ein Name am Stimmzettel

Am Stimmzettel steht nur der Name von Josef Taucher.
Am Stimmzettel steht nur der Name von Josef Taucher. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Bei der SPÖ in Wien-Donaustadt wird ein neuer Chef gewählt. Jedoch steht am Stimmzettel nur der Name von Josef Taucher.

Die Donaustädter Bezirkspartei wählt am 11. März einen neuen Chef oder eine neue Chefin. Mit Ex-Staatssekretärin Muna Duzdar und Rathaus-Klubchef Josef Taucher rittern im Wien-Wahl-Jahr zwei Bewerber um den Vorsitz. Allerdings: Nur Tauchers Name wird am Stimmzettel stehen, wie SPÖ-Bezirksgeschäftsführer Christian Stromberger der APA am Montag einen "Standard"-Bericht bestätigte.

Nur Taucher am Stimmzettel angeführt

Dieser Vorgangsweise liegt eine Entscheidung des Wahlkomitees zugrunde, das aus 22 Funktionären besteht, die die 22 Bezirkssektionen repräsentieren. Mit einer Mehrheit von 15 Stimmen wurde demnach beschlossen, nur Taucher auf den Stimmzettel zu setzen. Stromberger zufolge erlaube das Statut, einen oder mehrere Kandidatinnen und Kandidaten per Namen auf den Stimmzettel zu drucken. In diesem Fall habe das Komitee aber eben mehrheitlich die nun vorliegende Variante beschlossen.

Wollen Delegierte dem Wahlvorschlag des Komitees nicht folgen und somit Dudzar als Nachfolgerin für die nach 15 Jahren scheidende Donaustädter SPÖ-Chefin, Nationalratsabgeordnete Ruth Becher, ihre Stimme geben, müssen sie Taucher demnach aktiv streichen und stattdessen Duzdar auf den Stimmzettel schreiben. Von Vertretern des Bezirks ist hinter vorgehaltener Hand von einer "unglücklichen Entscheidung" zu hören.

Wahl in Währing: Zwei Anwärter am Stimmzettel

Und man verweist gegenüber der APA darauf, dass es auch anders geht. Denn erst kürzlich habe es auch im 18. Bezirk ein Duell um den Vorsitz gegeben - nämlich zwischen dem SPÖ-Rathausklubdirektor Andreas Höferl und der Gemeinderätin und vormaligen stellvertretenden Landesparteisekretärin Katharina Schinner. Beide Anwärter seien dort am Stimmzettel gestanden, Höferl habe das Rennen schließlich für sich entschieden.

Stromberger selbst wollte die Gestaltung des Wahlvorschlags in der Donaustadt durch das Komitee nicht weiter kommentieren. Taucher gilt jedenfalls als von Becher und Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy favorisierter Kompromisskandidat im roten Lagerkampf, der auch in der SPÖ im 22. Bezirk herrschen dürfte. Duzdar wird indes dem links stehenden Lager zugerechnet.

(APA/Red)

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