SPÖ: Aus von 12-Stunden-Tag als Koalitionsbedingung

Sozialsprecher Muchitsch pocht auf die Abschaffung des 12-Stunden-Tages.
Sozialsprecher Muchitsch pocht auf die Abschaffung des 12-Stunden-Tages. ©APA/GEORG HOCHMUTH
SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch stellt für eine Koalition mit der SPÖ eine Bedingung: Der 12-Stunden-Tag muss fallen. Stattdessen soll die Arbeitszeit nach Branchen geregelt werden.

Für SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch ist die Neuverhandlung des türkis-blauen Arbeitszeitgesetzes, das 12-Stunden-Tage und 60-Stunden-Wochen erlaubt, eine Koalitionsbedingung. "Dieses Arbeitszeitgesetz, wie es jetzt vorliegt, muss auf alle Fälle zurückgenommen werden", sagte Muchitsch in der ORF-Sendung "Im Zentrum" am Sonntagabend: "Das ist eine Koalitionsbedingung."

Arbeitszeiten nach Branchen regeln

Es brauche ein neues Arbeitszeitrecht, in dem die Arbeitszeit unterschiedlich nach Branchen geregelt wird, so Muchitsch. Die Frage müsse sein, was ist zumutbar und was nicht.

Ex-Wirtschaftsministerin und Tirols ÖVP-Spitzenkandidatin Margarete Schramböck zeigte sich in der Diskussion diesbezüglich wenig nachgiebig: "Wir nehmen kein Arbeitszeitgesetz zurück." Die Arbeitszeitflexibilisierung habe zu mehr Jobs und höheren Einkommen geführt. Das Arbeitszeitgesetz sei für den Standort positiv gewesen und habe ihn "stark gemacht".

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(APA/red)

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