SPÖ: Rückgang bei Delogierungen

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Obdachlosigkeit: Grüne kritisieren SPÖ - Laut Wiener SPÖ Rückgang bei Gemeindebau-Delogierungen - Stubenvoll erwartet minus 20 Prozent gegenüber 2002.

Die Wiener SP-Gemeinderätin Erika Stubenvoll hat am Dienstag die Kritik der Grünen an der Delogierungspraxis der Stadt Wien zurückgewiesen. Bei den von „Wiener Wohnen“ verwalteten Gemeindebauten werde für heuer mit nur 1.000 Delogierungen gerechnet, rund 20 Prozent weniger als die 1.233 Fälle im Jahr 2002, so Stubenvoll in einer Aussendung.

Den von den Grünen angestellten Vergleich der Wohnungsräumungen bei Privat- und Gemeindewohnungsmietern ließ sie nicht gelten. Die Einkommens- und Sozialsituation sei unterschiedlich, zahlreiche Gemeindebaubewohner könnten sich auf Grund ihrer finanziellen Situation gar keine Privatwohnungsmiete leisten. Jedenfalls müsse man zwischen Menschen unterscheiden, die in eine Krise geraten seien und solchen, die zahlungsunwillig wären.

Stubenvoll wies darauf hin, dass die Stadt Wien in den vergangenen Jahren ein dichtes Netz an Wohn-Unterstützungen aufgebaut habe. Rund 42.000 Familien bezögen derzeit Wohnbeihilfe in einer Gesamthöhe von 70 Mio. Euro. Auch nach einer Delogierung lasse die Stadt die Menschen nicht in Stich. Gemeinsam mit Vertragspartnern wie Caritas, Volkshilfe oder der Heilsarmee würden mehr als 2.300 Wohnplätze für Obdachlose zur Verfügung gestellt.

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