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Spitze der serbischen Armee einigt sich

Der Streit zwischen dem serbischen Generalstabchef Zdravko Ponos und Verteidigungsminister Dragan Sutanovac, der sich in den vergangenen Tagen zugespitzt hatte, ist allem Anschein nach wieder entschärft worden.

Der Parlamentsausschuss für Verteidigung stimmte gegen einen Antrag seines Vorsitzenden, des Ultranationalisten Dragan Todorovic, zur Amtsenthebung von Ponos. Von der Regierung wurde jedoch eine Information über die Sicherheitslage im Land beantragt.

Der seit langem anhaltende Streit zwischen Ponos und Sutanovac erhielt am Mittwoch eine offizielle Bestätigung, als der Generalstabchef in einem Interview für die Tageszeitung “Politika” den Minister beschuldigte, keine Verteidigungspolitik und keine Strategie für die nationale Sicherheit zu haben. Das Verteidigungsministerium sprach daraufhin von einem “skandalösen Verhalten” des Generalstabchefs. Auch nach Ansicht Todorovic’ hatte Ponos mit seinem Interview gegen die Dienstregeln verstoßen.

Staatspräsident Boris Tadic, laut Verfassung Oberbefehlshaber der Streitkräfte, und Premier Mirko Cvetkovic waren in den vergangenen zwei Tagen auffallend bemüht, sich in den Streit zwischen Minister und Armeechef nicht hineinziehen zu lassen.

Der Generalstabchef, der der Sitzung des Parlamentsausschusses beiwohnte, unterstrich unterdessen, dass die Landessicherheit keineswegs gefährdet sei, und dass das Kommandosystem beim Militär normal funktioniere. “Die Gerüchte über irgendeinen Aufstand (bei den Streitkräften) haben mit der Realität nichts zu tun”, erklärte Ponos.

Medienberichten zufolge hat das Verteidigungsministerium indes einen Entwurf der Strategie für die nationale Sicherheit, der nun öffentlich debattiert werden soll. In einigen Medien wurde der Disput zwischen Ponos und Sutanovac auch auf einen internen Streit in der regierenden Demokratischen Partei (DS) zurückgeführt. Zwischen dem Staats- und DS-Parteichef Tadic und Sutanovac soll es nämlich schon seit einigen Monaten Meinungsunterschiede geben.

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