Spielberg zwischen Nostalgie und Moderne

Die Motoren brummen wieder in Spielberg - und das nicht zu knapp: Der Red Bull Ring hat am Samstag seine Pforten geöffnet.
Projekt Spielberg: Bilder der Eröffnung

Testfahrten mit mehr als 200 km/h über die Strecke, prominente Gäste und jede Menge PS. Rund 350 Journalisten aus zehn Nationen ließen “Spielfreude” aufkommen. Der Tag der öffnen Tür am Sonntag verspricht den Besuchern eine bunte Mischung aus Nostalgie und Moderne.

Spielberg: Ein Eldorado für Motorsportbegeisterte

Am Ort des früheren Österreich- bzw. A1-Rings hat Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz mit dem Projekt Spielberg ein Eldorado für Motorsportbegeisterte, aber auch ein vielfältiges “Freizeitparadies” entwickelt.´

Laut Thomas Blazek, Presseverantwortlicher des Projekts Spielberg, seien etwa doppelt so viele Medienvertreter wie erwartet zum Eröffnungstag ins obersteirische Aichfeld gekommen. Trotzdem fanden alle im modern ausgestatteten Media Center Platz. Während nach einer kurzen Begrüßung die “Spielwiese” eröffnet wurde, öffnete auch der Himmel kurz seine Pforten. Die erste Fahrt über den Ring im Red Bull gebrandeten Doppeldecker-Bus gelang trotzdem.

Spielberg-Eröffnung: Eine Mischung aus Nostalgie und Moderne

Nostalgische Gefühle wurden wach, als der Sprecher während der Fahrt die neue Strecke mit dem alten Ring verglich. Schaffte der voll besetzte Bus bis zur Remus-Kurve bergauf nur etwa 30 Sachen, so musste man sich in den Race-Taxis schon mehr festhalten. Die Fahrt im Porsche Carrera GT, hinweg über Curbs und mit quietschenden Reifen in die Kurven hinein, ließ auch bei Geschwindigkeits-Fans den Puls noch einmal höherschlagen. Kurz nach 15.00 Uhr gingen dann das erste Mal seit 2003 wieder einmal die roten Lichter als Startsignal für das historische Formel 1-Rennen aus.

Red Bull-Ring: Besucheransturm für Sonntag erwartet

Wer sich selbst hinter das Steuer setzen wollte, konnte den KTM X-Bow im Driving Center testen oder auch ein Trial Bike auf der Offroad Strecke. Auch für den Sonntag hat sich Red Bull einiges vorgenommen: Besucher können das Fahrerlager hautnah erleben, zwischen zig historischen Rennwägen hindurchspazieren oder sich selbst als Boxenmitglied versuchen und einen Formel 1-Reifen mit Original-Werkzeug und mitlaufender Stoppuhr wechseln – egal ob bei Regen oder Sonnenschein. (APA)

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