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Sparkassen: Solide Steigerung

Eine Steigerung des Betriebsergebnisses um 5,8 Prozent auf 55,9 Millionen Euro, gaben die Vorstandsvorsitzenden der fünf Vorarlberger Sparkassen für ihr Geschäftsjahr 2005 bekannt. Bilanz

Weiters wurde das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 4,9 Prozent auf 38 Millionen Euro und die Bilanzsumme um 4,2 Prozent auf 4,155 Milliarden Euro gesteigert. Außerdem konnten die Institute ihre Eigenkapitalquote um 3,8 auf 16,53 Prozent ausbauen (Kernkapitalquote 12,73 Prozent) und das Volumen der verwalteten Kundengelder (Einlagen plus Wertpapiere) um 7,6 Prozent auf 3,79 Mrd. Euro erhöhen. Wie die Direktoren der Sparkassen Bregenz, Dornbirn, Egg, Feldkirch und Bludenz erläuterten, waren herausragende Ereignisse des Berichtsjahres auch eine gemeinsame Hochwasserhilfe des Vorarlberger Sektors in Höhe von 100.000 Euro, ein in gleicher Höhe aufgewendeter Betrag in der Rolle eines Donators der Bregenzer Festspiele (für den Umbau des Festspielhauses) sowie ein Bekenntnis zur – in Zeiten wie diesen noch wichtigeren – Funktion als Arbeitgeber und Jugendausbilder. Die Sparkassen bilden aktuell 15 Lehrlinge aus und haben im Bilanzjahr ihre Belegschaften um 11 auf 890 Personen aufgestockt.

Wie der Sprecher der Ländle-Sparkassen, Dornbirn-Chef Dr. Hubert Singer, ausführte, stiegen die Ausleihungen an Kunden um 4 Prozent auf 2,7 Mrd. Euro. Einen regelrechten Boom erlebten einerseits das Pensions- und Altersvorsorgegeschäft (Versicherungssparen) mit einer Ausweitung um 45 Prozent sowie das Fondsgeschäft – so wurde der Nettoabsatz von ESPA-Fonds auf 45 Mill. Euro verdreifacht. Stolz ist man auch auf die wichtige Funktion in der privaten Bau- und Wohnungsfinanzierung: In diesem Geschäftsfeld wuchs das Volumen um 7,7 Prozent auf 940 Mill. Euro.

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