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Spannung Pur: Wiener Wölfe siegten 4:2

In der ersten Viertelfinalbegegnung reisten die Wölfe in die Stadthalle, um dort auf den EC Union Spring zu treffen. Nach einem spannenden Spiel konnten die Wiener Wölfe mit einem 4:2 Sieg das Eis verlassen.

Headcoach Sascha Tomanek musste als Experte seinen Verpflichtungen bei Servus TV nachkommen, doch Cotrainer Silvester Staribacher hatte keine Probleme damit, die Mannschaft entsprechend auf das Match einzustimmen. Die beiden Begegnungen im Grunddurchgang endeten jeweils mit einem denkbar knappen Sieg der Wölfe, also war auch für dieses Mal Spannung vorprogrammiert.

1. Drittel: Mit Volldampf ins Abenteuer

Die Wölfe nutzten von Anfang an ihre spielerzahlmäßige Überlegenheit und stürmten mit drei Angriffsreihen unermüdlich das Drittel des Gegners, um dort den Keeper unter Druck zu setzen. In der elften Spielminute nutzte das Rudel das erste Überzahlspiel eiskalt aus und nach bereits 7 Sekunden versenkte Georg Ertler eine Granate von der blauen Linie unhaltbar im Netz des Gegners. Auch wenn dies der einzige Treffer in den ersten 20 Minuten war, so sahen die zahlreichen Fan einen klasse Mix aus hohem Tempo, schönen Spielzügen und harten Checks auf beiden Seiten.

2. Drittel: Der Schlagabtausch geht weiter

Nachdem man mit einer knappen 1:0 Führung in die nächsten 20 Minuten gestartet war, versuchten die Wölfe, den Schwung mitzunehmen und die Entscheidung schon vorzeitig herbeizuführen. Doch die Unionspieler dachten nicht daran zu resignieren und beschäftigten zeitweise Wölfekeeper Aigner mehr als diesem lieb war…doch bezwingen konnten sie ihn auch in diesem Abschnitt nicht und so blickte Union auch am Ende dieses Spielabschnitts traurig auf die Null auf ihrem Score. Die Wölfe hingegen wehrten alle Angriffe erfolgreich ab und Daniel Lehmann konnte sogar ein Unterzahlspiel dazu nutzen, die Führung auf 2:0 auszubauen.

3. Drittel: Anschlusstreffer

 In der Vergangenheit zeichnete sich die Union dadurch aus, erst bei der Schlusssirene aufzugeben und das konnte man auch in diesem Spielabschnitt wieder sehen. Den Wölfen war abermals ein Traumstart in dieses Drittel gelungen war und Bernhard Friedrich, gefolgt von Daniel Lehmann schossen die Wölfe nach knapp drei Minuten mit 4:0 in Führung. Dann nahm das Spiel eine seltsame Wendung, denn plötzlich spielte überwiegend der Gegner im Drittel der Wölfe. Die Folge waren zwei Treffer auf Seiten der Union und eine Verkürzung auf 4:2.

Das wars allerdings auch schon und die Wölfe konnten diesen Spielstand bis zur Schlusssirene erfolgreich halten. Insgesamt war es wieder einmal die erwartet spannende Partie und beide Mannschaften zeigten an dem Abend, warum sie zurecht einige Teams im Grunddurchgang hinter sich gelassen hatten.

Das zweite Viertelfinale findet am kommenden Samstag um 19.00 Uhr in der großen Albert Schultz Eishalle statt und für eine der meiden Mannschaften wird an jenem Abend die Meisterschaft enden. Natürlich sind die Wölfe guter Hoffnung, dass es nicht sie erwischen wird, daher kann man mit weiterem vollen Einsatz rechnen. Danach wartet allerdings eine beinahe unlösbare Aufgabe, denn der Halbfinalgegner wird aus heutiger Sicht der bisher ungeschlagene Meisterschaftsfavorit HC Die 48er sein.

Fotos zum Spiel und alle weiteren Informationen gibt es unter www.wienerwoelfe.at bzw. auf der Facebook Seite der Wiener Wölfe.

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