"Sound of Music"-Star Eleanor Parker gestorben

Eleanor Parker (li.) nach ihrer Oscar-Nominierung
Eleanor Parker (li.) nach ihrer Oscar-Nominierung
Die US-Schauspielerin Eleanor Parker, die in den 1950er Jahren für drei Oscars nominiert war, ist tot. Die Schauspielerin starb am Montag (Ortszeit) in einem Krankenhaus nahe dem kalifornischen Palm Springs.

Nach einer Lungenentzündung dürfte es Komplikationen gegeben haben. Die 1922 im US-Bundesstaat Ohio geborene Parker gab ihr Filmdebüt 1941 in dem Western “Sein letztes Kommando”. Dreimal wurde sie für einen Oscar nominiert: als Gefangene im Film “Frauengefängnis” (1950), als Leinwandehefrau von Kirk Douglas in “Polizeirevier 21” (1951) und als kranke Opernsängerin in “Unterbrochene Melodie” (1955). Sie spielte an der Seite von Leinwandgrößen wie Frank Sinatra und Clark Gable. Parker entwickelte sich zu einer der großen Filmdiven der 50er Jahre und wurde von Kritikern, die sie oft als “Star mit den 1.000 Gesichtern” bezeichneten, begeistert gefeiert.

Die unterkühlte Baronin

Mit Julie Andrews und Christopher Plummer war sie in dem legendären Salzburger Filmmusical “Meine Lieder, meine Träume” (Sound of Music) (1965) als unterkühlte Baronin zu sehen. “Sie war und ist eine der schönsten Frauen, die ich je gekannt habe”, sagte Plummer in einer Mitteilung: “Ich kann die traurige Nachricht kaum glauben.”

In den 1970er Jahren konzentrierte sich Parker hauptsächlich auf das Fernsehen, bevor sie sich dann nach einem letzten TV-Film 1991 ganz aus dem Geschäft zurückzog. Die frühere Filmdiva war viermal verheiratet und hat vier Kinder. “Ich bin in erster Linie eine Charakterdarstellerin”, hatte sie einmal in einem Interview gesagt. “Ich habe so viele verschiedene Individuen auf der Leinwand porträtiert, sodass meine eigene Persönlichkeit dort nie hervorgetreten ist.”

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