Sonnenfinsternis: Klare Sicht auf "eine Seltenheit"

Beste Sicht herrschte Dienstag früh in Wien auf eine partielle Sonnenfinsternis. Dutzende Interessierte nutzten die Gelegenheit und beobachteten das Himmelsereignis vom Flakturm im Esterhazypark in Wien-Mariahilf aus, wo zahlreiche Teleskope und Fotoapparate auf die sich verdunkelnde Sonne gerichtet waren und der Wiener Astronom und Volksbildner Hermann Mucke das astronomische Spektakel erklärte: Der Mond, der sich zwischen Erde und Sonne schiebt, lässt "nur ein Hörndel über, dessen Spitzen nach oben zeigen - eine Seltenheit".
Sonnenfinsternis
Tolle Sicht auf partielle Sonnenfinsternis in Wien

Kurz nach 8.00 Uhr begann die Sonnenfinsternis. Von rechts oben schob sich der Mond vor die Sonnenscheibe. Der Höhepunkt der Eklipse war kurz vor 9.30 Uhr erreicht, als rund drei Viertel der Sonne bedeckt waren. Nur eine schmale Sonnensichel lugte unter dem Mond hervor. Das Tageslicht war zu diesem Zeitpunkt sehr fahl, allerdings nicht so dunkel wie bei der letzten totalen Sonnenfinsternis in Österreich im Jahr 1999. Kurz vor 11.00 Uhr war das Phänomen dann vorbei.

Wer die heutige Sonnenfinsternis versäumt hat, muss einige Zeit warten, bis es wieder so weit ist. Drei weitere partielle Sonnenfinsternisse in diesem Jahr sind in Österreich nicht sichtbar. Erst am 20. März 2015 ist wieder eine partielle Sonnenfinsternis in Österreich zu sehen, die nächste totale Sonnenfinsternis kann man hierzulande erst wieder 3. September 2081 beobachten.

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