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Song-Contest-Verkaufsstart führte zu Serverabsturz

Andrang auf Karten ist enorm
Andrang auf Karten ist enorm
Der Song Contest wirft seine Schatten voraus. Über 100.000 Zugriffe auf die Homepage der Wiener Stadthalle und auf die Seiten der Vertriebspartner Ö-Ticket und Wien-Ticket haben am Montag die Server teilweise zum Absturz gebracht. Trotzdem: Zu Mittag waren die Tickets für das TV-Finale weg. Lange Schlangen bildeten sich auch vor der Wiener Stadthalle.


Einige Käufer dürften online jedoch durchgekommen sein – denn das erste Ticket-Kontingent für das TV-Finale war zu Mittag bereits ausverkauft. Für die anderen Shows gibt es noch vereinzelt Karten. “Derzeit stehen noch rund 100 Menschen in der Schlange vor der Stadthalle, sie haben noch gute Chancen”, erklärte die Stadthallen-Sprecherin. Auch online kann man – vor allem für die Family-Shows am Nachmittag – noch die eine oder andere Karte der 25.000 freigegebenen Tickets ergattern.

Wer am Montag keine Finaltickets bekommen hat, muss aber noch nicht verzweifeln: Ende Jänner wird die nächste Tranche der insgesamt 100.000 Karten frei geschalten, darunter auch wieder Tickets für das begehrte Finale.

Der Erste, der – in eine Regenbogenflagge gehüllt – um bereits fünf Uhr früh vor der Wiener Stadthalle stand, war Dominik Berghofer. Punkt neun Uhr war er damit auch der Erste an den Kassen. Danach formierte sich eine Menschenschlange durch das gesamte Foyer weit nach draußen.

“Ich habe immer gesagt, wenn Conchita gewinnt – und daran habe ich immer geglaubt – bin ich der Erste, der hier steht und Tickets kauft”, erklärt der junge Mann gegenüber der APA. Rund 400 ESC-Fans sind seinem Beispiel gefolgt – “wegen der Stimmung”, “weil ich ein riesiger Fan bin” und “weil die Chance, das in Österreich zu haben, sicher nicht so schnell wieder kommen wird”. In den Händen halten sie immerhin schon einmal das Formular, auf dem die gewünschten Shows angekreuzt werden sollen, um den Verkauf zu beschleunigen.

Eigentlich wollte Berghofer für sich und seine besten Freunde Finaltickets in der Kategorie A um 290 Euro kaufen, doch diese sind nicht verfügbar. Spontan entscheidet sich der gebürtige Steirer für die Goldtickets um jeweils 100 Euro mehr. “Dafür wird bei den Weihnachtsgeschenken gespart”, meint er.

“Der Ansturm ist etwas größer als zuletzt bei Robbie Williams”, erklärte Stadthallen-Geschäftsführer Wolfgang Fischer: “Es läuft sehr gesittet ab, es ist so schön zu sehen, wie glücklich die Menschen hier weggehen, wenn sie ihre vier Karten ergattert haben.”

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