Sondierungen: ÖVP und Grüne haben erste inhaltliche Punkte besprochen

Kurz und Kogler haben Vertraulichkeit vereinbart.
Kurz und Kogler haben Vertraulichkeit vereinbart. ©APA/HANS PUNZ
Am Freitag ging es bei den Sondierungen von ÖVP und Grünen erstmals auch um inhaltliche Punkte.

ÖVP und Grüne haben nach ihrem Sondierungsgespräch am Freitag angegeben, erste inhaltliche Punkte besprochen zu haben. Nennen wollten sie diese im Anschluss nicht, weil man - wie Grünen-Chef Werner Kogler sagte - Vertraulichkeit vereinbart habe. Wie zuvor angekündigt sollen die Sondierungen bis 8. November abgeschlossen werden.

Kurz über Schieder-Aussage überrascht

Dass die SPÖ als Partner für mögliche Koalitionsverhandlungen nicht mehr zur Verfügung stehen würde, glaubt ÖVP-Chef Sebastian Kurz nicht. Der rote Fraktionschef im EU-Parlament, Andreas Schieder, hatte zuvor gemeint, er sehe die Opposition als einzig gangbaren Weg.

"Mich hat dieser Zuruf auch überrascht", sagte Kurz dazu auf Nachfrage. SP-Chefin Pamela Rendi-Wagner habe ihm nach ihrem letzten Sondierungsgespräch mitgeteilt, dass die SPÖ für Koalitionsverhandlungen zur Verfügung stünde. Er habe ihr gesagt, "dass wir mit den Grünen noch die eine oder andere Runde drehen müssen, bis wir das entscheiden können". "Mir hat niemand gesagt, dass sich diese Linie geändert hat und ich glaube auch nicht, dass sich diese Linie geändert hat", sagte Kurz zum Abschluss der türkis-grünen Sondierungsrunde am Freitagabend.

Weiter gehen die türkis-grünen Gespräche mit einem Treffen von Kurz und Kogler am kommenden Dienstag.

(APA/Red)

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