Sonderbetreuung bei Schulschließungen: Bisher 558 mal mit Rechtsanspruch

Bisher wurde 558 mal der Rechtsanspruch auf Freistellung zur Betreuung von Personen bei Klassen- bzw. Schulschließungen geltend gemacht.
Bisher wurde 558 mal der Rechtsanspruch auf Freistellung zur Betreuung von Personen bei Klassen- bzw. Schulschließungen geltend gemacht. ©VIENNA.at/Jennifer Schindl
Seit Mitte März 2020 gibt es die Corona-Sonderbetreuungszeit, die Arbeitnehmern die Freistellung zur Betreuung ihrer minderjährigen Kinder ermöglicht. Mit 1. November kam dann auch ein Rechtsanspruch darauf hinzu, wenn es behördliche Schul- oder Klassenschließungen gibt. Bisher wurde dieser laut Regierung 558 mal geltend gemacht. Insgesamt ermöglichte die Freistellung die Betreuung von 32.000 Personen bzw. überwiegend Kindern.

Drei mal wurde die Sonderbetreuungszeit verlängert und - wie Arbeitsminister Martin Kocher und Familienministerin Susanne Raab (beide ÖVP) in einer Aussendung betonten - auch verbessert. Betrug der Kostenersatz durch den Bund anfangs nur 33 Prozent, stieg er später auf 50 und letztlich auf 100 Prozent.

2020 waren 15 Mio. Euro dafür budgetiert, 2021 stehen zusätzliche 2,5 Mio. Euro zur Verfügung. Ausgezahlt wurden bisher in Summe fast 9 Mio. Euro für rund 6.000 Anträge. Insgesamt konnten damit 28.000 Personen freigestellt werden (73 Prozent Frauen, 27 Prozent Männer), die so wiederum rund 32.000 Personen - überwiegend Kinder - betreuen konnten.

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(APA/Red.)

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