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Sommerausstellung eröffnet

Vier der insgesamt acht Künstler waren bei der Vernissage vor Ort.
Vier der insgesamt acht Künstler waren bei der Vernissage vor Ort. ©str
Das Kunstforum Montafon widmet die Ausstellung in diesem Sommer dem Thema „individualverkehr(t)“
Impressionen der Vernissage "individualverkehr(t)"

Es war ein Spektakel der ganz besonderen Art, als am vergangenen Freitag Nachmittag der 17 Tonnen schwere Betonporsche des Vorarlberger Künstlers Gottfried Bechtold am Schrunser Kirchplatz abgeladen wurde. Zahlreiche Interessierte verfolgten das Schauspiel trotz des regnerischen Wetters neugierig. Zugleich erfolgte mit dem Aufstellen des Porsches auch die Vernissage zur Sommerausstellung „individualverkehr(t)“ im Kunstforum Montafon. Insgesamt acht Künstler haben sich mit dem im Montafon so brisanten Thema Verkehr in der Sommerausstellung auseinandergesetzt. Brisant deshalb weil gerade in letzter Zeit die Bahnverlängerung im doch sehr verkehrsgeplagten Montafon zu einem Thema geworden ist.

Dilemma aufgezeigt

Und auf diese Weise wird das Dilemma zwischen individuellem und öffentlichem Verkehr, zwischen Mobilität und dem Festsitzen künstlerisch aufgegriffen. So zeigt beispielsweise Clemens Fürtler mit der Skulptur „Bildmaschine“ eine bis zur Decke reichende Modellautobahn, die wiederum durch die Malerei und ein Video mit demselben Titel ergänzt wird. Die Schweizer Künstlerin Anna Meyer hat mit einem in bunten Farben gehaltenen Modell „Next Stop“ sowohl Corona-Krise wie auch die klima-Krise thematisiert und mit ihrem Ölbild „Train of hope“ auch die Flüchtlingskrise beleuchtet.

Vielschichtig

Die aus Bludenz stammende Sigrun Appelt zeigt ein Video und analoge Fotos, die während einer Bahnfahrt entstanden sind. Und auch ein weiterter Vorarlberger, Rainer Ganahl, besticht mit einem Video einer 90 Minuten Fahrrad-Fahrt gegen den Verkehrsstrom unter dem Titel „Bicycling Damaskus“. Aber auch Eisenbahnschienen aus Beton, oder weitere Bilder auf Leinwänden werden von den Künstlern Cäcilia Brown, Walter Strobl, Moni K. Huber und Gottfried Berchtold gezeigt und führen den Besuchern die Vielschichtigkeit des Themas vor Augen.

Lockere Atmosphäre

Und dies alles in künstlerischer Form und ohne Wertung. Um den Abstandsregeln gerecht zu werden öffnete das Kunstforum Montafon unter dem künstlerischen Leiter Roland Haas von 17 Uhr bis 20 Uhr seine Pforten für alle Interessierten und so entstand ein angenehmes Kommen und Gehen zwischen den Vernissagebesuchern, die an diesem Abend mit vier der acht ausstellenden Künstler ins Gespräch kommen konnten.

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