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Sommer in Wien: "Das Heißeste ist halt meist die Erwartung"

Ganz Wien freut sich auf den kolportierten Super-Sommer 2011. Anders auf der Hohen Warte, wo man dem Hype um die Urlaubshitze die große Unsicherheit solcher Klimaprognosen entgegenhält.
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Das „Produkt“ von Meteorologin Johanna Oberzaucher (29) und ihren knapp zwei Dutzend Kollegen der Wettervorhersage ist heiß begehrt bei Journalisten aller Sparten. Der griffige Spruch vom „heißen Super-Sommer“ macht seit Wochen die Runden – durchaus zum Leidwesen der reiselustigen und sportbegeisterten Währingerin: „Prognosen für die nächsten Monate sind keine Wetter-, sondern Klimaprognosen. Das ist ein sehr junger Forschungsbereich – hochkomplex und enorm rechenintensiv. Wir können mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit Temperatur-Mittelwerte angeben.“ Dazu werden Atmosphäre und Ozean mittels Satelliten, Bojen, Flugzeugen und Bodenstationen beobachtet. In den Tropen sind Saisonprognosen leichter, im Alpenraum schwer.

Der vermeintliche Super-Sommer hört sich in der Sprache der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik mit Stand Juni so an: „Im Juli bewegen sich die Monatsmitteltemperaturen für Österreich zwischen 17,8 und 18,7 Grad. Mit 60 % Wahrscheinlichkeit liegen wir heuer darüber, mit typischen Niederschlägen.“

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