Sommer-Bilanz der ÖAMTC-Pannenhelfer: Über 40.000 Einsätze in Wien

Die häufigste Pannenursache im Sommer ist, wie im Winter, die Batterie.
Die häufigste Pannenursache im Sommer ist, wie im Winter, die Batterie. ©Aloisia Gurtner
Die Pannenhilfe des ÖAMTC zieht eine starke Sommerbilanz. Allein in Wien wurden die "Gelben Engel" über 40.000 Mal zu Hilfe gerufen.

Nach dem "Corona-Jahr 2020" waren die Pannenhelfer des ÖAMTC in den Sommermonaten 2021 wieder sehr häufig im Einsatz: Genau 182.083 Mal half der Mobilitätsclub österreichweit in den Monaten Juni, Juli und August seinen Mitgliedern.

Im Sommer durchschnittlich 1.980 Einsätze pro Tag

"Damit bewegen wir uns fast wieder auf einem Niveau wie vor Corona und haben vergleichbare Zahlen zum heißen und einsatzreichen Sommer 2019", bilanziert Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Viele Urlauber waren heuer vorzugsweise mit dem Auto unterwegs. Die häufigste Pannenursache im Sommer ist, wie im Winter, die Batterie.

Das Team der Pannenhilfe wurde im Sommer 2021 (1. Juni bis 31. August) österreichweit im Schnitt etwa 1.980 Mal pro Tag gerufen, nur knapp weniger als 2019 (2.000) - vor der Pandemie - und deutlich mehr als noch im Vorjahr (1.900). Einsatzreichster Tag war der 21. Juni mit 2.308 Pannenhilfen. Am meisten war im Monat Juli los, als 61.820 Mitglieder eine Panne hatten.

Pannenhelfer in Wien am öftesten angefordert

Im Bundesländer-Vergleich führt Wien mit 40.147 Pannenhilfen vor Niederösterreich (35.305) und Oberösterreich (28.760). Der Abschleppdienst des Mobilitätsclubs verzeichnete mit 71.897 Einsätzen sogar einen neuen Allzeit-Höchstwert für diesen Zeitraum.

Häufigste Pannenursache ist die Batterie

In über 27 Prozent der Pannen war die Batterie leer, in knapp 24 Prozent der Fälle gab es Probleme mit dem Motor bzw. Motormanagement. Mit rund zehn Prozent an dritter Stelle der häufigsten Einsatzgründe stehen die Reifen.

Das im Sommer ebenfalls stark geforderte Kühlsystem der Fahrzeuge war nur in knapp vier Prozent der Fälle Ursache einer Panne. Häufiger waren da schon Einsätze aufgrund irrtümlich versperrter Fahrzeuge oder defekter Schlüssel/Schlösser (fünf Prozent).

(Red)

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