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Sommer-Bauarbeiten auf der Währinger Straße: Die Situation am ersten Werktag

Nichts geht mehr auf der Währinger Straße? Ganz so schlimm ist es nicht
Nichts geht mehr auf der Währinger Straße? Ganz so schlimm ist es nicht ©VIENNA.AT/Alexander Blach
Wegen der derzeit stattfindenden Sommer-Bauarbeiten ist der Straßenbahn-Verkehr auf der Währinger Straße bereits seit Samstag umgestellt. Richtig ernst wurde es jedoch erst am Montag, als sich Wienerinnen und Wiener auf dem Weg in die Arbeit befanden. VIENNA.AT hat sich vor Ort umgesehen.
Währinger Straße: Eindrücke
Das sagen die Wiener Linien
Bauarbeiten haben begonnen
Die Umleitungen

Mehr oder weniger mitbekommen haben es wohl die meisten: Auf der Währinger Straße zwischen Gürtel und Schottentor finden diesen Sommer umfassende Gleis-Bauarbeiten statt, wodurch gleich fünf Straßenbahn-Linien (37, 38, 40, 41 und 42) bis Mitte August dort nicht fahren können. Schienenersatzverkehr und Umleitungen wurden wie berichtet für den Zeitraum von 6. Juli bis 18. August 2013 eingerichtet.

Info-Offensive auf der Währinger Straße

So weit die Theorie – doch wie wirkt sich dies in der Praxis auf den individuellen Weg eines jeden Einzelnen in Arbeit und Co. aus? Braucht man länger als gewohnt? Und findet man überhaupt die Station des Ersatzbusses, die man sucht?

Wie der Lokalaugenschein von VIENNA.AT bei der Station Währinger Straße/Volksoper zeigte, sind die Wiener Linien sehr darum bemüht, die Fahrgäste zu informieren und vor Ort behilflich zu sein, wenn man etwa die Station nicht findet, an der der Ersatzbus wegfährt – etwa mit Info-Ständen und Broschüren.

Schienenersatzverkehr: Diese Busse fahren

Statt der fünf Straßenbahn-Linien gibt es nämlich Schienenersatzverkehr-Busse unter der Bezeichnung 41E, die mit hoher Frequenz im Bereich Währinger Straße verkehren. Die anderen Straßenbahnen werden umgeleitet – mit Ausnahme des 42ers, der mit dem umgeleiteten 37er zusammengelegt wurde.

Die Mitarbeiter des Öffi-Unternehmens, gut sichtbar in gelben Warnwesten, stehen bereit und verteilen nicht nur Informations-Flyer zu Ersatzlinien und Umleitungen, sondern als nette Geste auch Wasserflaschen an die Passanten. Plakate an den Stationen zeigen ebenfalls deutlich die möglichen Ausweichrouten auf.

Das sagen die Wiener Linien

Wiener Linien-Sprecherin Anna Maria Reich war auch vor Ort zugegen und erläuterte im Gespräch mit VIENNA.AT die aktuelle Situation rund um die Währinger Straße.

Die Fahrgäste seien laut Reich gut informiert, und wüssten, dass es Ersatzbusse gebe. Positiv hob sie hervor, dass viele Betroffene selbstständig großräumige Ausweichmöglichkeiten suchen würden, was die Wiener Linien auch empfehlen. Die umgeleiteten Straßenbahnen würden laut Reich zudem bewusst andere Anschlusslinien anfahren, mit denen man dann auch bis zum Schottentor komme. Ab 19. August könnten dann die Straßenbahnen regulär wieder verkehren, die Bauarbeiten würden allerdings noch bis Anfang September andauern.

(DHE)

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