Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Software gegen Hautkrebs

Mit dem neuen, von argentinischen und österreichischen Wissenschaftern entwickelten Computerprogramm UVARG soll dem Hautkrebs der Kampf angesagt werden.

Bei dieser Software werden, abgestimmt auf den jeweiligen Hauttyp und die lokalen Gegebenheiten, die empfehlenswerte Dauer des Sonnenbadens und allenfalls erforderliche Schutzmaßnahmen berechnet.

„Das Programm bestimmt die maximal empfehlbare Zeit hinsichtlich der UV-Einstrahlung und berücksichtigt dabei den Gebrauch von Sonnencremen und die verschiedenen Hauttypen der Menschen, die sich zu unterschiedlichen Zeiten und Tagen der Sonne aussetzen“, erklärte Projektleiter Ruben Piacentini von der Universität Rosario gemeinsam mit dem österreichischen UV-Experten Alexander Cede. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck, der argentinischen Hautkrebsfoundation und der WMO (World Meteorological Organization) entwickelt.

Die Besonderheit der auf jedem Computer installierbaren Software besteht im Grad ihrer regionalen Spezifizierung. Dazu reisten Wissenschafterteams sechs Monate lang vom Norden Argentiniens bis in den tiefsten Süden und nahmen an ausgewählten Orten UV-Messungen vor, wobei dem Verhältnis von Sonnenintensität und der Ozonsituation der jeweiligen Region besonderes Augenmerk geschenkt wurde.

Um ein genaues Ergebnis zu erhalten, muss der Benutzer Daten über seinen Hauttyp, die Oberfläche, auf der er sich befindet (Sand, Wasser oder Beton), die Uhrzeit und den Ort eingeben. Letzteres deshalb, weil „die Höhe über dem Meeresspiegel oder Schnee das Bestrahlungsrisiko um 60 Prozent heben können“, so Piacentini.

Ähnlich maßgeschneiderte Applikationen lassen sich dem Forscher zufolge „natürlich auch für andere Länder oder Regionen entwickeln, wenn sie mit der adäquaten Information gespeist werden“. In Brasilien und Ecuador stehe man mit den zuständigen Behörden und Institutionen bereits in Verhandlungen. Das Programm richtet sich vor allem an Touristen, aber auch an Arbeiter, die an entfernten Orten im Freien tätig sind und sich bereits vor Antritt der Reise über das UV-Risiko vor Ort und die notwendigen Schutzmaßnahmen informieren möchten.

  • VIENNA.AT
  • Gesundheit
  • Software gegen Hautkrebs
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen