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Sobotka: Maskenverweigerer im Parlament "Provokation"

Sobotka straft die Maskenverweigerer mit bösen Blicken.
Sobotka straft die Maskenverweigerer mit bösen Blicken. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Wolfgang Sobotka empfindet die Maskenverweigerer im Parlament als "permanente Provokation". Tun will der Nationalratspräsident allerdings nichts dagegen.

Während im öffentlichen Leben weitgehend Maskenpflicht herrscht, müssen Abgeordnete bei Parlamentssitzungen nicht unbedingt Mund-Nasen-Schutz tragen. Vor allem Mandatare der FPÖ verzichten darauf. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) hält das für "frivol" und eine "permanente Provokation" gegenüber der Bevölkerung, richtete er den Maskenverweigerern am Sonntag in der ORF-Sendung "Hohes Haus" aus.

Sobotka will Maske nicht ins Hausrecht nehmen

Die Maskensituation im Parlament sei "ein unbefriedigender Zustand", räumte Sobotka ein. Einmal mehr argumentierte er mit dem freien Mandat, er könne keinen Abgeordneten von einer Sitzung ausschließen. Zwar könnte Sobotka eine Maskenpflicht über das Hausrecht verordnen - er will dies aber nicht tun, weil die Vorgabe "sehenden Auges" nicht erfüllt würde.

Dass Gegner der Corona-Maßnahmen zuletzt die Untersagung von Demonstrationen ignoriert haben und sich kurzerhand zu "Spaziergängen" versammelt haben, sei schlichtweg "abzulehnen", meinte Sobotka außerdem. Entscheidungen des Rechtsstaats seien zu akzeptieren.

(APA/red)

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