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Sobotka besuchte den Jüdischen Friedhof in Wien-Währing

Sobotka packte auch selbst mit an.
Sobotka packte auch selbst mit an. ©APA/PARLAMENTSDIREKTION/JOHANNES ZINNER
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka machte sich ein am Sonntag Bild von den Sanierungsarbeiten am Jüdischen Friedhof in Wien-Währing und zückte auch selbst die Gartenschere.

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) hat am Sonntag ein weiteres Symbol im Kampf gegen Antisemitismus gesetzt und den alten Jüdischen Friedhof in Wien-Währing besichtigt, der zurzeit saniert wird.

Das Areal diente von 1784 bis 1879 als zentrale Begräbnisstätte der jüdischen Gemeinde. Insgesamt konnten auf dem Friedhof rund 8.000 erhaltene Grabstellen nachgewiesen werden, wobei die Zahl der Bestatteten um ein Vielfaches höher sein dürfte. Krieg und Nationalsozialisten haben auf dem Friedhof Spuren der Verwüstung hinterlassen, die Witterung und jahrzehntelange Vernachlässigung taten ihr Übriges.

Freiwillige sanieren den Friedhof

Freiwillige rund um die Grüne Gemeinderätin Jennifer Kickert arbeiten seit nunmehr 16 Jahren daran, den Friedhof von Gestrüpp zu befreien. Drei Felder sind mittlerweile fertig saniert, erklärte Ariel Muzicant, Vizepräsident des European Jewish Congress (EJC) und einst Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), vor Journalisten. Der Bund unterstützt finanziell die Sanierungsarbeiten des Friedhofs über den beim Nationalrat eingerichteten Fonds zur Instandsetzung der jüdischen Friedhöfe in Österreich.

Nationalratspräsident Sobotka, der stetig dafür eintritt, jüdisches Leben sichtbarer zu machen und zu fördern, wollte sich nun Sonntagmittag selbst ein Bild von den Arbeiten am Jüdischen Friedhof in Währing machen. Der begeisterte Gärtner erschien in Arbeitskluft und ausgestattet mit seinen eigenen Gartenwerkzeugen - "ich bin zum Arbeiten gekommen". Zum Unkrautjäten suchte sich Sobotka ein Grab der Familie Epstein aus, deren ehemaliges Palais am Ring heute zum Parlament gehört. Der Nationalratspräsident sagte denn auch zu, dass sich das Parlament um die Sanierung und Instandhaltung des Grabes kümmern werde.

(APA/red)

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