So funktioniert der Chip-Ball

©EPA
Der Chip im Ball gilt für viele als optimale Lösung, um Fehlentscheidungen wie am "Schwarzen Sonntag" im WM-Achtelfinale in Südafrika zu vermeiden.

Und so funktioniert die “High-Tech-Kugel”: An der Begrenzung des Strafraums und hinter dem Tor sind dünne Kabel im Rasen verlegt. Diese erzeugen, wenn Strom durchgeleitet wird, sehr schwache Magnetfelder. Der stoßsichere Chip im Ball sendet Tausende von Mikrowellen pro Sekunde an einen Zentralrechner im Stadion, sobald der Ball in die Nähe der Torlinie kommt. So wird die Position des Balls millimetergenau bestimmt.

Rollt der Ball über die Torlinie, gibt die Zentrale ein Signal an einen Minicomputer am Handgelenk des Schiedsrichters. Die Nachricht “Goal” erscheint auf dem Display. Der gesamte Vorgang läuft in Bruchteilen einer Sekunde ab, das Ergebnis ist nur für den Schiedsrichter sichtbar.

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