Slowene Lanisek gewinnt Windspringen in Ruka nach einem Satz
"Es war extrem schwierig, es hat irrsinnig schnell gewechselt und du hast einfach gute Sprünge machen müssen und den Wind an der richtigen Stelle gut haben", sagte ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl. Vom Wind her sei es nicht sehr glücklich verlaufen. "Sprungmäßig merkt man halt, wenn vom Training und Quali ein bisschen ein Fragezeichen da ist, dass es nicht so einfach ist." Man werde dies nun gut analysieren. "Morgen ist eine neue Chance, die werden wir auch nutzen. Wir wissen, dass wir gut drauf sind."
Für Weltcup-Titelverteidiger Tschofenig ein bitterer Tag. "Ich habe eigentlich ganz coole Sprünge gehabt, mit Pech kommt man leider auch nicht weiter auf der Schanze. Prinzipiell passen die Sprünge", versicherte er.
Lanisek mit 142-m-Satz zum Sieg
Laniseks Halbzeitführung nach einem 142-m-Satz sollte zum zweiten Sieg in Folge reichen. Nikaido holte seinen ersten Podestplatz überhaupt, mit Domen Prevc landete ein weiterer Slowene auf dem Stockerl. Hinter Tschofenig war Manuel Fettner in Abwesenheit von Stefan Kraft, dessen Frau ein Kind erwartet, auf Rang 13 zweitbester ÖSV-Springer. Nur noch Stephan Embacher, der im später nicht gewerteten zweiten Versuch bei 99,5 m "herunterplumpste", kam als 25. in die Punkteränge. Neben Hörl (35.) hatte auch Jonas Schuster (39.) Weltcupzähler verpasst. Am Sonntag (14.50 Uhr/live ORF 1) steht auf der windanfälligen Schanze in Ruka ein weiterer Großschanzenbewerb auf dem Programm.
(APA)