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Skilehrer-Cluster in St. Anton: So steht es um Vorarlbergs Skischulen

Was das Tiroler Cluster für Vorarlberg bedeutet.
Was das Tiroler Cluster für Vorarlberg bedeutet. ©Symbolbild: Ski Arlberg, Vorarlberger Skilehrerverband
In St. Anton am Arlberg hat sich ein Skilehrer-Cluster gebildet. Was jetzt bei Vorarlbergs Skischulen zu befürchten ist.
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Tirols Skischulen kämpfen derzeit mit Corona-Fällen. In Kirchberg im Bezirk Kitzbühel gab es bereits mehrere positive Fälle bei Skilehrern. Ein weiteres Cluster hat sich nun in St. Anton im Bundesländer-übergreifenden Skigebiet am Arlberg gebildet: 21 Skilehrer einer Schule gelten nach aktuellen Informationen als infiziert. Ein Omikron-Patient wird im Spital behandelt.

17 Skilehrer in St. Anton gelten als infiziert. Archivbild: APA

Bisher kein Ländle-Cluster

Die Vorarlberger Arlberg-Skischulen sehen sich derzeit gut gewappnet gegen das Coronavirus und für etwaige Fälle. Befürchtungen, was ein Überschwappen des Clusters angehe, habe man eigentlich keine, aber passieren könne es immer, hieß es auf VOL.AT-Anfrage. Auch Conny Berchtold, Obmann des Vorarlberger Skilehrerverbandes und Skilehrer in Schwarzenberg, sieht die Situation recht gelassen. Derzeit gebe es in Vorarlberg keinen Skilehrer-Cluster. "Ich habe keine Rückmeldungen aus den Skischulen von Vorarlberg, dass irgendwo Fälle aufgetaucht sind", verdeutlicht er gegenüber VOL.AT. Ob es Einzelfälle gebe, könne er nicht beurteilen, da es hier keine Rückmeldepflicht gebe.

Ein enges Hygienekonzept

In den Skischulen halte man sich an alle Richtlinien. Man setzt auf ein enges Hygienekonzept mit regelmäßigen Testungen. "Wenn ein Skilehrer positiv getestet wird, dann wird er sofort aus dem Betrieb genommen", so Berchtold gegenüber VOL.AT. Nachdem jeder Kurs als Zusammenkunft gelte, gebe es derzeit nur Kleingruppen. Die Skilehrer würden zudem Namenslisten über die Anmeldungen und Gruppen führen. "Das sind dann diese Kontaktpersonen, die man natürlich angibt und ausforscht", verdeutlicht er. Alles Weitere rund um Nachverfolgung und Quarantäne laufe dann über den offiziellen Weg und die Stellen des Landes.

Conny Berchtold, Obmann des Vorarlberger Skilehrerverbandes. Bild: VSLV

"Wir müssen abwarten"

"Fast alle Skilehrer, die unterwegs sind, haben einen 2G-Status, weil sie sonst ganz schwierig zu Liftkarten kommen", gibt Berchtold zu verstehen. Wenn sie in derselben Unterkunft seien, könne es natürlich bei viel Kontakt untereinander zu Ansteckungen kommen. Ob es zu einem Überschwappen des Clusters nach Vorarlberg komme, sei ungewiss. "Das hat man nie im Griff", meint Berchtold. "Natürlich wird es auch bei uns, wie in allen anderen Sparten und Arbeitsbereichen, Omikronfälle geben." Dass es zu einer Steigung der Zahlen kommen werde, sei klar. Nur wann dies passiere, könne man nicht vorhersehen. "Da müssen wir nicht blauäugig sein, nur weil wir an der frischen Luft sind. Wir müssen abwarten", schließt er.

Land: "Diese Gefahr besteht in allen Bereichen"

Das Land Vorarlberg vertritt die gleiche Meinung wie der Landesverband der Skilehrer: "Natürlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass es auch bei uns bei Skilehrern zu einem Cluster kommen kann", so die offizielle Stellungnahme gegenüber VOL.AT. Diese Gefahr bestehe aber generell in allen Bereichen.

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(VOL.AT)

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