SK Rapid Wien nach 3:0 gegen Wacker Innsbruck auf Platz 2

Rapid ist weiter auf Erfolgskurs.
Rapid ist weiter auf Erfolgskurs. ©APA
Auch gegen Wacker Innsbruck konnte Rapid seinen Erfolgslauf fortsetzen: Die Hütteldorfer gewannen zum Abschluss der 17. Bundesliga-Runde das Heimspiel mit 3:0. Seit elf Pflichtspielen sind sie unbesiegt und nun wieder auf Rang zwei der Tabelle platziert.
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In der Anfangsphase schienen den Gastgebern in ihrem 27. Pflichtspiel dieser Saison noch die zahlreichen englischen Wochen in den Knochen zu stecken. Gegen tief stehende Innsbrucker hatte Rapid zwar deutlich mehr vom Spiel, agierte jedoch einfallslos – bis zur 26. Minute. Nach einer sehenswerten Kombination über Schrammel, Starkl und Hofmann legte Hauser den Ball unfreiwillig für Schaub ab. Der Wacker-Verteidiger konnte den Schuss des U21-Teamspielers aber gerade noch abblocken.

 Drei Minuten später war die Torsperre der Innsbrucker gebrochen. Hofmann spielte einen Freistoß schnell auf Schaub, der Starkl optimal einsetzte – der Stürmer hatte keine Probleme, aus kurzer Distanz einzunetzen. In der 33. Minute vergab Starkl die Chance auf einen Doppelpack, als er nach Sonnleitner-Fersler genau auf Wacker-Goalie Schober zielte.

Wacker Innsbruck konnte sich kaum durchsetzen

Die lange harmlosen Tiroler wurden erst in der Schlussphase der ersten Hälfte jeweils nach Unachtsamkeiten in der Rapid-Abwehr gefährlich. In der 36. Minute scheiterte Hinterseer an Novota, neun Minuten danach schupfte der Neo-Teamspieler vor den Augen von ÖFB-Nationalcoach Koller den Ball völlig frei stehend genau in die Arme des grün-weißen Schlussmanns. Der Stürmer war versehentlich von einer Abseitsposition ausgegangen.

Keine Punkte für die Tiroler

Bald nach dem Seitenwechsel hatte Schaub die Vorentscheidung auf dem Fuß, sein Schuss nach Vorarbeit von Starkl wurde allerdings von Siller knapp vor der Linie geklärt (50.). Als Kofler in der 53. Minute mit Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels vom Platz musste, war es um die Tiroler Hoffnungen auf einen Punktgewinn endgültig geschehen.

 Immerhin ließen die Gäste lange keinen weiteren Treffer mehr zu, auch weil Rapid vorerst den nötigen Nachdruck vermissen ließ und Schober bei einem Behrendt-Freistoß (78.) glänzend reagierte. Zudem jagte Schaub den Ball vom Elfmeterpunkt weit über die Latte (81.).

Rapid nutzte den Heimvorteil in Wien

Erst im Finish legten die Hausherren noch einmal einen Gang zu. Der eingewechselte Wydra schloss in der 91. Minute einen Konter nach Doppelpass mit Starkl erfolgreich ab. Zwei Minuten später legte der Mittelfeldspieler optimal für Sonnleitner auf, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie beförderte.

Damit gelang Wacker aus den jüngsten 15 Runden lediglich ein Sieg, der Vorsprung des Vorletzten auf Schlusslicht Admira beträgt nur noch drei Punkte. Den Rapidlern, deren Feldspieler-Durchschnittsalter zum Schluss bei 22,2 Jahren lag, fehlen weiterhin sieben Zähler auf Spitzenreiter Red Bull Salzburg. (APA)

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