Singen und Selbstgespräche: Das treiben die Österreicher im Auto

Im Auto wird gerne gesungen, viele führen auch Selbstgespräche.
Im Auto wird gerne gesungen, viele führen auch Selbstgespräche. ©pixabay.com (Sujet)
Singen, umziehen, schminken und arbeiten: Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass die Österreicher ihr Auto meist nicht nur zur Fortbewegung nutzen.

Das Auto ist für die Österreicher mehr als nur ein Fortbewegungsmittel - es wird mehr darin gemacht, als nur von A nach B gefahren. Zu den Klassikern gehören Singen und Selbstgespräche.

Österreicher singen im Auto und führen Selbstgespräche

Ersteres gehört für acht von zehn Befragten zum Autofahren hinzu. Frauen (83 Prozent) leben ihre musikalische Ader etwas freizügiger aus als Männer (78 Prozent). Zwei Drittel gaben an, den Pkw für Selbstgespräche zu nutzen, ergab eine Umfrage von AutoScout24.at unter 500 Österreichern.

Auch als ausgelagertes Badezimmer fungieren fahrbare Untersätze. Am weitesten verbreitet ist das Wechseln der Kleidung: sieben von zehn Befragten haben sich schon einmal im Auto umgezogen. Zudem haben sich 44 Prozent der befragten Frauen bereits einmal im Auto geschminkt oder die Nägel lackiert, beinahe jeder Siebte hat schon einmal die Zahnpflege in den fahrbaren Untersatz verlegt und immerhin sieben Prozent haben sich schon einmal rasiert.

Fahrzeug wird auch für Home Office genutzt

In Zeiten von Corona, in denen Homeoffice und Platzmangel keine Seltenheit sind, wundert es nicht, dass mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) das Auto bereits einmal zum Arbeiten genutzt hat. Rund ein Drittel hat sich schon einmal auf ein berufliches Meeting oder ein Bewerbungsgespräch vorbereitet.

Auch zu zweit verbringen die Österreicher Zeit im Pkw - nicht nur beim Fahren. So gibt jeder Zweite an, bereits einmal Sex im Auto gehabt zu haben, ein Fünftel hat im fahrbaren Untersatz das erste Date zugebracht.

Was man lieber lassen sollte

Auch verbotene und gefährliche Unternehmungen fanden bereits im Zusammenhang mit dem Pkw statt. So sind 30 Prozent bereits einmal im Kofferraum mitgefahren (Männer 35 Prozent, Frauen 24 Prozent), 28 Prozent haben schon einmal den Rausch im Auto ausgeschlafen (Männer 39 Prozent, Frauen 17 Prozent). Ein Viertel (Männer 34 Prozent, Frauen 13 Prozent) hat schon einmal versucht zu driften, Donuts zu fahren oder das Auto nur auf einer Seite auf zwei Reifen zu fahren.

(APA/Red)

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