"Silvestermord" steht vor Klärung

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21. Bezirk, 1210 Wien Floridsdorf -  Wie Polizeisprecher Roman Hahslinger am Freitag einen Medienbericht bestätigte, befindet sich ein Verdächtiger in Haft.
Erste Hinweise

Der sogenannte “”Silvestermord” von Wien-Floridsdorf steht unmittelbar vor der Klärung. Wie Polizeisprecher Roman Hahslinger am Freitag einen Bericht der Tageszeitung “ÖSTERREICH” bestätigte, befindet sich ein Verdächtiger in Haft. Er soll am 31. Dezember 2009 an der Ermordung des 35-jährigen Harald W. beteiligt gewesen sein. Außerdem hatten die Ermittler weitere namentlich bekannte Verdächtige im Visier. Entsprechende Aktionen waren am Vormittag im Gange.

Der Festgenommene hat sich Hahslinger zufolge bisher nicht geäußert. Zu den Hintergründen wollte sich der Polizeisprecher unter Hinweis auf das laufende Verfahren nicht äußern. Nur soviel: Beim Motiv für den Mord sei es um Rache und Eifersucht gegangen. Insgesamt soll es sich um vier Verdächtige inklusive des bereits Festgenommenen handeln.

Harald W. war zu Silvester kurz nach 18.00 Uhr in der Anton-Bosch-Gasse erschossen worden. Der 35-Jährige taumelte mit schweren Verletzungen noch zu einem Lokal, das sich gegenüber seines Wohnhauses befindet. Zunächst ging die Polizei von einem Unfall beim Hantieren mit Feuerwerksraketen aus. Erst diese Woche wurde klar, dass Harald W. ermordet worden war. Die Kugel war an den Zähnen des Opfers abgeprallt und in sehr kleine Stücke zersplittert.

Die Ermittler hatten sich in den vergangenen Tagen auf das Umfeld des Toten konzentriert. Neben der Familie und Freunden ging es dabei auch um den Billard-Club, bei dem der 35-Jährige Mitglied war. Die Polizei kündigte für den Verlauf des Tages weitere Informationen an.

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