Silvester für Pfadmuffel: Sekt im Dianabad, Maroni am Strand

Wer zum Jahreswechsel ausgetretene (Silvester-)Pfade verlassen möchte, der kann in Wien zwischen einigen, durchaus ungewöhnlichen Alternativen wählen.

Die Palette reicht von sportlicher Betätigung in Form des Silvesterlaufs über ein Clubbing in barockem Ambiente bis hin zum Sektschlürfen bei tropischen Temperaturen.

So lockt das Dianabad in der Leopoldstadt mit 32 Grad Luft- bzw. 35 Grad Wassertemperatur zum Feiern fern jeden Frostes. Dort kann sich das hitzeaffine Partyvolk nicht nur in den Pools vergnügen, sondern mehr oder weniger gut ins neue Jahr rutschen – und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Schließlich sind neben anderen Attraktionen auch sämtliche Wasserrutschen benutzbar. “Lockere Strand- und Badebekleidung” sind allerdings – auch in der von DJs beschallten Dancearea – Pflicht.

Ungewohnt winterliches Flair dürfte hingegen am Donaukanal aufkommen. Dort lädt die Strandbar Herrmann zu Punsch und Maroni. Beim Bleigießen ab 15.00 Uhr können noch schnell Glücksbringer für die Lieben gefertigt werden, bevor die DJ-Größe DSL ab 22 Uhr die Plattenteller bearbeitet.

Das laut Eigendefinition “exklusivste und größte Silvesterclubbing der Stadt” findet man indes im Palais Auersperg. Drei Floors werden bespielt. Im Wintergarten gibt es Hits von den 1970ern bis heute, während der Rosenkavaliersaal mit “House-Spezialitäten” versorgt wird. Entspannungsbedürftigere erwartet im Kaiser- und Kronprinz-Rudolf-Saal indes eine Chill-out-Zone mit entsprechender Konservenmusik.

Vor den abendlichen Feiereien kann man beim mittlerweile 33. Silvesterlauf noch Gutes für den Körper tun. Das Laufereignis mit durchschnittlich rund 3.500 Teilnehmern startet um 11.00 Uhr bei den Ringstraßengalerien und führt dann über den gesamten Ring. Bis zum Renntag, also dem 31. Dezember, kann man sich noch für die 5,4 Kilometer lange Herausforderung anmelden.

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