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Sikh-Schießerei: zwei Verdächtige sind illegal in Österreich

Die mutmaßlichen Attentäter, die am Sonntag zwei Ravi Dass-Prediger in einem Wiener Gebetshaus angegriffen und einen von ihnen ermordet haben, stammen laut Polizei direkt aus dem Punjab und dem Umland in Indien.

Die 24- bis 45-jährigen Attentäter seien nicht miteinander verwandt, polizeilich lag gegen sie bisher nichts vor, so Polizeisprecher Michael Takacs am Donnerstag. Zwei der Männer halten sich seit 2001 bzw. 2008 illegal in Österreich auf, die restlichen stellten Asylanträge.

Verwirrspiel mit falschen Identitäten

Die mutmaßlichen Täter hätten mehrere Identitäten angegeben, endgültig identifiziert worden konnten die Männer daher erst vier Tage nach dem Schuss-Attentat auf den schwer verletzte Glaubensführer Sant Niranjan Dass und seinen Kollegen Rama Anand (Nand), der getötet wurde.

Der Verdächtige S. Charnjit (24) geboren im Bundesstaat Uttar Pradesh habe sich seit 2001 illegal in Wien aufgehalten, der 33-jährige S. Hardeep seit 2008.

Vier Verdächtige stellten Asylanträge. Der 28-jährige S. Sukhwinder aus dem Bundesstaat Haryana reiste 2001 nach Österreich und gab als Grund eine Familienfehde an, sein Antrag befindet sich im Berufungsverfahren. Das gleiche gilt für den in Punjab geborenen S. Jaspal (34), der 2008 einreiste und wegen religiöser Hintergründe um Asyl bat.

Die beiden weiteren Verdächtigen stellen nur vage Anträge: S. Satwinder (28) aus Uttar Pradesh gab keine Gründe an. S. Tarsum (45), geboren im Bundesstaat Gujarat tauchte nach seinem Antrag zu keiner Ladung auf. Ein Asylgrund ist laut Polizei in seinem Fall nicht ersichtlich.

Bisher habe man etwa 300 Tatortspuren gesichert, weiter würden noch folgen, so Takacs. Rund 30 Zeugen wurden bisher befragt und ebenso viele Schriftstücke übersetzt.

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