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Siemens investiert 50 Millionen Euro in Simmering

Im Vordergrund die Siemens-Chef, im Hintergrund eine neue Straßenbahn für die asiatischen Markt
Im Vordergrund die Siemens-Chef, im Hintergrund eine neue Straßenbahn für die asiatischen Markt ©Siemens
Der öffentliche Nahverkehr boomt weltweit. Daher wird Siemens 50 Millionen Euro über zwei Jahre in sein Werk in Simmering investieren. Die angepeilten Wachstumsmärkte seien insbesondere Europa und Asien.

 Das Unternehmen wolle in Wien das Aluminium-Bearbeitungszentrum erweitern und zusätzlich Oberflächenbearbeitungen und Logistikflächen bündeln. Angestrebt sei ein höherer Automatisierungsgrad. Gleichzeitig soll auch das Personal aufgestockt werden. Derzeit beschäftigt Siemens in Wien rund 750 Menschen. In den kommenden zwei Jahren sollen es um etwa 200 mehr werden. Das Unternehmen suche hauptsächlich Fachkräfte mit Erfahrung im Anlagengeschäft oder der Schienenfahrzeugindustrie.

Wien ist Weltzentrum für Bims & Co bei Siemens

Wien ist seit 1. Oktober weltweit für die Einheit Metros, Coaches und Light Rail (MCL) zuständig. Darunter Fallen U-Bahnen, Straßenbahnen sowie Fahrzeuge für den fahrerlosen Betrieb und Reisezugwagen. Der Generaldirektor der Siemens AG Österreich Wolfgang Hesoun sprach von einer “Aufwertung des Standortes” und “einer besseren Lage im Gesamt-Konzern”. Auch die Wettbewerbsfähigkeit sei dadurch gesichert.

Der MCL-Bereich sei derzeit eine Milliarde Euro schwer. Siemens ist damit weltweit der fünftgrößte Marktteilnehmer. Angepeilt sind die Top drei bis etwa 2016. Dafür sei ein Wachstum von 50 Prozent erforderlich, so MCL-Verantwortliche Gott-Karlbauer.

Aktuell hat Siemens im Bereich U-Bahnen und Straßenbahnen drei lukrative Aufträge. Der Konzern baut für etwa 115 Mio. Euro 40 Straßenbahnen für Den Haag, für 273 Mio. Euro 35 U-Bahn-Züge für Warschau und für 165 Mio. Euro 21 U-Bahnen für München. Optionen für weitere Züge seien jeweils vorhanden. Die Arbeiten werden jeweils von Simmering aus koordiniert und großteils auch dort durchgeführt.

Enormes Wachstumspotenzial für Siemens

Der Weltmarkt für Metros und Straßenbahnen umfasse ein Volumen von sieben Mrd. Euro und wachse jährlich um vier bis fünf Prozent. Siemens konzentriere sich besonders auf Ost-Europa und Asien, wobei China als Absatzmarkt für fertige Züge nicht infrage kommt. Zwar würde Siemens Einzelteile nach China zuliefern, allerdings befinden sich dort auch zwei der fünf größten Marktteilnehmer – und der Markt sei streng reguliert.

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