Siebenjähriger von Wiener Straßenbahn erfasst und mitgeschleift

Ein sieben Jahre alter Bub ist heute, Mittwoch, um 7.40 Uhr in Wien-Brigittenau von einer Straßenbahn der Linie 31 erfasst und zwei bis drei Meter weit mitgeschleift worden.

Das Kind erlitt bei dem Unfall in der Klosterneuburgerstraße lediglich Prellungen und Aufschürfungen am Knie und wurde laut Wiener Rettung ins Wiener AKH einliefert.

Nach Angaben der Wiener Linien blieb der Bub beim Einsteigen in Richtung Stammersdorf mit dem Fuß in der Tür der Straßenbahn hängen. Die Lenkerin bemerkte dies vorerst nicht. Kurz nach dem Losfahren wurde sie von Fahrgästen durch lautstarkes Rufen auf den Buben aufmerksam gemacht und hielt sofort an.

Die automatische Vorrichtung der Straßenbahntür, ob jemand zwischen den Gummidichtlippen eingeklemmt ist, hatte offenbar nicht funktioniert. “Es gibt bei der Erkennung immer einen Graubereich”, so Michael Zentner von den Wiener Linien. “Gerade bei Kinderhänden kann es passieren, dass die Erkennung versagt.” Normalerweise würden die flexiblen Gummidichtlippen ermöglichen, dass sich ein Eingeklemmter selbst befreien kann.

Die Straßenbahngarnitur wurde eingezogen und auf einen möglichen Defekt der Tür untersucht. Der Betrieb der Linie 31 konnte um 8.20 Uhr wieder aufgenommen werden.

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