Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Sicherheit in Wiener Bankfilialen soll erhöht werden

Kunden und Mitarbeiter sollen sich in Zukunft in Wiener Bankfilialen sicherer fühlen können. In einem gemeinsamen Sicherheitsgipfel von Polizei, Banken bzw. Wirtschaftskammer Wien wurde ein Maßnahmenpaket geschnürt.

Zu den geplanten Schritten zählen insbesondere Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter sowie eine noch engere Zusammenarbeit der Banken und der Exekutive. Die Behörde registrierte in diesem Jahr bereits 58 Überfälle.

„Ziel ist es, die Kunden und Bankangestellten zu beruhigen und deren subjektives Sicherheitsgefühl zu stärken“, betonte Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, in einer Aussendung. „Die Initiative ist eine Ergänzung zur Weiterentwicklung der Sicherheitstechnik und der Überwachung der insgesamt rund 650 Wiener Bankstandorte. Bereits heute investieren die Institute jährlich einen siebenstelligen Euro-Betrag in die Verbesserung der Sicherheit“, erklärte dazu Peter Püspök, Obmann der Sparte Bank und Versicherung.

Die geplanten Maßnahmen im Detail: Der direkte Draht zur Polizei soll durch ein spezielles Kommunikations- und Überwachungssystem verkürzt werden. Die bisherige Zeitspanne bis zum Entreffen der Polizei – bisher in der Regel weniger als drei Minuten – soll dadurch verkürzt werden, hieß es.

In besonders gefährdeten Bezirken und Einkaufsstraßen soll die verdeckte und offene Bewachung durch private Sicherheitskräfte im Auftrag der Banken verstärkt werden. Dieses Sicherheitspersonal steht auch für die verdeckte Verfolgung von Tätern bereit, um in Kontakt mit der Polizei die Festnahme zu ermöglichen. Dieses sogenannte „Nachgehen“ führe nach internationalen Erfahrungen in 80 Prozent der Fälle zur Ergreifung des Täters – ohne dass es zu einer Gewalteskalation käme, hieß es.

Zudem sollen Bargeldkassen durch automatische Kassentresore (AKT) ersetzt werden. Die Ausstattung mit sicherheitstechnischen Einrichtungen wie Alarm- bzw. Videokameras sei bereits jetzt auf hohem Niveau und werde ständig weiterentwickelt, wurde betont. Die Schulungsmaßnahmen für Mitarbeiter sollen zudem weiter ausgebaut werden. Besonderes Augenmerk soll dabei auf aufmerksames Beobachten gelegt werden, sowohl in Hinblick auf die Prävention, als auch für den Ernstfall.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Sicherheit in Wiener Bankfilialen soll erhöht werden
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen