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Showdown um Abfahrtskugel

Die wichtigste kleine Kristallkugel im Weltcup der Herren wird am Mittwoch in der letzten Saison-Abfahrt in Aare vergeben. Alles läuft auf einen Showdown zwischen Michael Walchhofer und Fritz Strobl hinaus.

Zwar haben auch noch der US-Amerikaner Daron Rahlves und der Liechtensteiner Marco Büchel theoretische Chancen auf den Weltcup, aber der Weltcupführende und Trainingsschnellste Walchhofer  und sein erster Verfolger Fritz Strobl haben die besten Karten. Aber die Freunde fahren nicht gegeneinander um den Erfolg, sondern jeder für sich.

Walchhofer führt nach acht der neun Saison-Abfahrten mit 57 Punkten Vorsprung auf Strobl, 90 auf Rahlves und 98 auf Büchel. Walchhofer genügt ein fünfter Platz zum Kugelgewinn, Strobl müsste gewinnen und darauf hoffen, dass Walchhofer nicht besser als Sechster wird, um seinerseits noch abzuräumen. “Die Rechnung machen wir am Ende”, sagte Strobl, der im ersten und einzigen Training mit 0,43 Sekunden Rückstand hinter Walchhofer (1:44,56 Min.), Kristian Ghedina (+0,08 Sek.) und Rahlves (0,40) Vierter wurde. Der Olympiasieger von 2002 kann der WM-Strecke mit den vielen Sprüngen viel abgewinnen.

Walchhofer ist zuversichtlich, seinen Abfahrts-Kugel-Gewinn vom Vorjahr wiederholen zu können: “Die Kurven sind nicht so einfach, aber es ist besser gegangen, als ich gedacht habe. Hoffen wir, dass es nicht zu windig wird.”

Die Verkühlung mit nach Aare geschleppt hat Hermann Maier (13./+1,37 Min.): “Das wird auch nicht mehr besser diese Woche. Die Strecke hier herunter gefällt mir ganz gut, da bin ich 2001 eine meiner besten Abfahrten gefahren”, sagte der Flachauer, der auf dieser Piste vor fünf Jahren gewann. Er hat auch die vor dem aktuellen Finale letzte Abfahrt am 28. Jänner in Garmisch für sich entschieden.

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