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Sexuelle Belästigung: Wiener Familie randaliert gegen Festnahme

Die Wiener Polizei hatte eine schwierige Festnahme durchzuführen
Die Wiener Polizei hatte eine schwierige Festnahme durchzuführen ©APA (Sujet)
Die Wiener Polizei hatte Montagfrüh alle Hände voll zu tun, um die Festnahme eines 25-Jährigen durchzuführen. Die ganze Familie des Mannes wehrte sich dagegen, agierte hysterisch und hielt den Mann versteckt.

Mit so einem Widerstand gegen eine Festnahme hatte die Polizei Montagfrüh in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus nicht gerechnet. Ein wegen sexueller Belästigung, Körperverletzung, Nötigung und Diebstahls gesuchter Mann hat sich nicht nur am Balkon seiner Wohnung in der Weiglgasse in Wien 15 versteckt. Seine Familie versuchte auch, die Beamten an der Festnahme zu hindern. "Die in der Wohnung anwesenden Familienmitglieder erzeugten eine hysterische Atmosphäre und leugneten außerdem die Anwesenheit des 25-Jährigen", so die Polizei. Mehrere Polizeieinheiten eilten zu Hilfe.

Festnahme wegen sexueller Belästigung - Familie hysterisch

Gegen 8.30 Uhr kamen die Beamten des Landeskriminalamtes in die Wohnung, um die Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft zu vollziehen. Der 25-Jährige war jedoch zunächst nicht auffindbar. Sein Vater meinte, er hätte seinen Sohn schon länger nicht mehr gesehen. Seine Mutter schrie laut Polizei "hysterisch" herum. Auch die 18-jährige Schwester behauptete, dass ihr Bruder nicht zu Hause sei.

25-Jähriger versteckte sich und attackierte Beamte

Am Balkon entdeckten die Beamten dann den 25-Jährigen unter Handtüchern versteckt. Weil er sich heftig gegen die Festnahme wehrte, einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht schlug und die Stimmung in der Wohnung aufgebracht war, wurde Verstärkung angefordert. Sieben Funkwagen, eine Polizei-, zwei Wega- und eine Bereitschaftseinheit eilten zur Wohnung.

Da der Balkon zugemüllt war, konnte der Angreifer kaum gebändigt werden. Erst durch die Androhung des Schusswaffengebrauchs ließ der 25-Jährige von seinen Attacken ab und konnte festgenommen werden.

Bruder wollte Festnahme verhindern

Während der 25-Jährige in Gewahrsam genommen wurde, kam auch noch sein 21-jähriger Bruder hinzu und hinderte die Beamten daran, den Verwandten mitzunehmen. Somit wurde auch der 21-Jährige wegen des Verdachts des Widerstands, der gefährlichen Drohung und versuchter schwerer Körperverletzung festgenommen. Insgesamt wurden drei Beamte leicht verletzt.

(apa/red)

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