Serbien und Irak streit über Kampfflugzeuge

Zwischen Serbien und dem Irak ist ein Streit um 19 Kampfflugzeuge ausgebrochen, die vor 20 Jahren zur Generalüberholung ins damalige Jugoslawien geschickt worden waren und bis heute nicht zurückgegeben wurden.
Die meisten der 19 Maschinen vom Typ MiG 21 und MiG 23 seien “auseinandergebaut und ihre Teile werden seit Jahren in Kartons aufbewahrt”, berichtete die Zeitung “Novosti” am Dienstag in Belgrad. Der Irak beharre auf der schnellen Rückgabe der Maschinen.

Ein “Abfangjäger” sei im Luftfahrtmuseum in der serbischen Hauptstadt ausgestellt, hieß es weiter. Nach unbestätigten Berichten sollen die Serben die irakischen Maschinen auch in den Bürgerkriegen der 90er Jahre eingesetzt haben. Der Irak behauptet, er habe 1989 die Überholung dieser Flugzeuge im Voraus bezahlt, kann das laut “Novosti” aber nicht nachweisen.

Belgrad ist an guten Beziehungen zu Bagdad interessiert, weil es sich Rüstungsaufträge verspricht. Ende voriger Woche war nach Medienberichten ein Abkommen zur Lieferung von Munition im Wert von 100 Millionen Dollar (70,1 Mio. Euro) durch Serbien unterzeichnet worden. Weitere Vereinbarungen sollen folgen.

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