Serbien streicht 14.000 Dienststellen

Um weitere Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erhalten, entlässt Serbien jeden fünften seiner Beamten und Angestellten.

Man plane die Kündigung von 14.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst, teilte Finanzministerin Diana Dragutinovic am Montag mit. Der IWF hat substanzielle Maßnahmen der Regierung zur Senkung der Staatsverschuldung zur Vorbedingung für weitere Millionenkredite gemacht.

Die Fonds-Experten rieten Belgrad zu einer Mehrwertsteuererhöhung. Die Regierung entschied sich jedoch zu den drastischen Kosteneinsparungen im Öffentlichen Dienst. Am 20. Oktober werden die Verhandlungen zwischen Serbien und dem IWF über die Kreditvergabe fortgesetzt.

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