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September-Arbeitslosigkeit in Wien fast um ein Viertel höher als 2019

Arbeitslosigkeit in Wien: Leichter Rückgang gegenüber August.
Arbeitslosigkeit in Wien: Leichter Rückgang gegenüber August. ©APA
Im September waren um fast ein Viertel mehr Menschen in Wien auf Jobsuche als vor einem Jahr.

Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen und der Schulungsteilnehmer ist in Summe um 23,5 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2019 gestiegen, teilte das AMS Wien am Donnerstag per Aussendung mit. Immerhin gab es im Vergleich zum Vormonat August einen leichten Rückgang von 2,2 Prozent.

Gegenüber dem Höchststand in Sachen Arbeitslosigkeit, der Ende März - also in der strengsten Phase des Corona-Lockdowns verzeichnet wurde - gab es sechs Monate später immerhin bereits um 15,8 Prozent oder 31.110 weniger Jobsuchende, hieß es.

Im Jahresvergleich ist die Zahl der Über-50-Jährigen, die arbeitslos oder in Schulung sind, um 23,3 Prozent größer geworden, die der Unter-25-Jährigen um 15,9 Prozent. Nach Branchen betrachtet, sind Hotellerie und Gastronomie mit einem Anstieg von 54,5 Prozent weiterhin am stärksten betroffen. Dahinter folgen Bau (32,8), Einzelhandel (28,9) und Warenproduktion (22,6).

Neue Kurzarbeitsphase

Das AMS machte in seiner Aussendung auch auf das neue, bis März 2021 gültige Kurzarbeitsmodell aufmerksam. "Wir gehen aufgrund einer Befragung jener Unternehmen, die die Verlängerung des bisherigen Modells in Anspruch genommen haben, davon aus, dass höchstens zwei von fünf in die neue Kurzarbeitsphase mitgehen werden", prognostizierte AMS-Wien-Chefin Petra Draxl: "In Wien sind es vor allen anderen die Stadthotellerie, die Gastronomie und die Eventbranche, die in der derzeitigen Situation auf eine harte Probe gestellt sind. Die Kurzarbeitsbeihilfe soll eine wichtige Unterstützung für Unternehmen mit intakter Perspektive bleiben."

Die Corona-Kurzarbeitsregelung wurde im März eingeführt. "Ende Mai hatten wir den Höchststand mit fast 283.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von gut 23.000 verschiedenen Wiener Unternehmen, die in Kurzarbeit waren", so Draxl. Das seien mehr als ein Drittel der unselbstständig Beschäftigten in der Bundeshauptstadt gewesen. Mit Ende September waren nun 50.000 Wienerinnen und Wiener in Kurzarbeit.

Insgesamt ist in Wien bisher die Teilnahme von 329.000 Personen abgerechnet worden. Dafür wurden 1,15 Mrd. Euro an Kurzarbeitsbeihilfe ausgezahlt, rechnete das Wiener AMS vor.

(APA/Red)

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