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Sektkellerei Schlumberger will Produktion von Wien nach NÖ abziehen

Schlumberger verlegt: Von Wien 19 gehts nach Bad Vöslau.
Schlumberger verlegt: Von Wien 19 gehts nach Bad Vöslau. ©APA/Sujet
Die Sektkellerei Schlumberger will ihre gesamte Produktion Medienberichten zufolge am Firmenstammsitz in Bad Vöslau (Niederösterreich) bündeln.
Schlumberger-Feier im Stephansdom

Am Standort in der Wiener Heiligenstädter Straße soll lediglich die Verwaltung verbleiben, in der zuletzt etwa 70 Mitarbeiter beschäftigt waren, berichtet etwa “Der Standard”. “Mitte August folgen weitere Gespräche mit Firmenvertretern”, zitierte der ” Kurier” den Bürgermeister von Bad Vöslau, Christoph Prinz.

Der Personalstand in Bad Vöslau soll von 5 auf 35 steigen, sagte Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter laut “Standard”. In den “Niederösterreichischen Nachrichten” war zuletzt von rund 150 neuen Arbeitsplätzen die Rede gewesen. Die Zusammenführung ist dem Firmenchef zufolge ein “langfristiges Projekt” mit einem Zeithorizont von fünf Jahren. Voraussetzung sei allerdings, dass das Wachstum weiter so anhalte und dass sich die jährliche Produktion von derzeit 7 auf künftig 10 Mio. Flaschen pro Jahr erhöhe.

Schlumberger in NÖ: Anrainer teil dagegen

Des weiteren müsste auch erst einmal der Widerstand der Anrainer in Bad Vöslau gebrochen werden. Eine Bürgerinitiative läuft bereits Sturm gegen die “riesige, zweistöckige Produktionshalle mit einer Gesamtfläche von etwa 3.000 Quadratmetern” mitten im Wohngebiet, noch dazu in einer Schutzzone, berichtete die “NÖN”. Eine Verschandelung der Landschaft und ein Anschwellen des Lkw-Verkehrs durch schmale Gassen wird befürchtet. Der Gründungsstandort der Schlumberger AG liegt heute in einem Wohn- und Erholungsraum.

Ein Verkauf der Immobilie in Wien ist laut Kranebitter kein Thema. Das Gebäude werde auch gebraucht, da Schlumberger 2009 den Konkurrenten Hochriegel übernommen hätte. In Bad Vöslau wird der Wein derzeit ausgebaut, vergoren und abgefüllt.

(APA)

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