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Sehr gute Umfragewerte für ÖVP und Kanzler Kurz

Kurz muss bei der Kanzlerfrage Rückgänge verzeichnen.
Kurz muss bei der Kanzlerfrage Rückgänge verzeichnen. ©APA/AFP/BEN STANSALL
Sebastian Kurz würde laut einer Umfrage von 37 Prozent der Österreicher direkt zum Bundeskanzler gewählt werden. Auch bei der Sonntagsfrage liegt die ÖVP stabil auf Platz 1.
Vertrauen in Österreichs Politiker

Wie das Nachrichtenmagazin “profil” in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, büßt ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei der Kanzlerfrage einen Teil seiner großen Zugewinne vom November wieder ein. Gaben vor einem Monat 41 Prozent der Befragten an, sie würden Kurz direkt zum Kanzler wählen, sind es im Dezember nur noch 37 Prozent.

ÖVP liegt bei Sonntagsfrage vor SPÖ und FPÖ

SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner liegt wie im Vormonat bei 16 Prozent. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für “profil” durchgeführten Umfrage verliert FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache um einen Prozentpunkt und hält in der Kanzlerfrage nun bei 12 Prozent. Insgesamt wurden 800 Personen befragt.

In der Sonntagsfrage liegt die ÖVP mit unverändert 35 Prozent sicher an erster Stelle. Die SPÖ legt gegenüber dem Vormonat um zwei Prozentpunkte zu und hält bei 26 Prozent, während die FPÖ zwei Prozentpunkte verliert und auf 22 Prozent kommt. NEOS liegen bei acht Prozent, die Grünen bei sechs Prozent und die Liste Jetzt bei zwei Prozent.

Stellenwert des Landes schlechter

32 Prozent der Österreicher sind der Meinung, Österreichs Stellenwert in der EU habe sich im Verlauf des Jahres 2018 verschlechtert. 21 Prozent glauben, das Land stehe besser da und 40 Prozent geben an, Österreichs Stellenwert in der EU sei über das Jahr gleich geblieben.

Laut “profil”-Umfrage halten 64 Prozent der Österreicher die Warnstreiks und Protestaktionen rund um die Lohnverhandlungen bei Bahn, Industrie und Handel für gerechtfertigt. Nur 28 Prozent geben an, die Maßnahmen seien überzogen.

Keine Veränderung durch schwarz-blaue Regierung

67 Prozent der Österreicher geben an, ihre persönliche Lebenssituation habe sich im ersten Jahr der ÖVP/FPÖ-Regierung nicht verändert. 18 Prozent sehen Verschlechterungen, acht Prozent Verbesserungen.

(Red)

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