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Sea-Watch-Demo am Dienstag in Wien

In Salzburg, Wien und vielen Orten Deutschlands wird für Carola Rackete demonstriert.
In Salzburg, Wien und vielen Orten Deutschlands wird für Carola Rackete demonstriert. ©APA/AFP/dpa/FEDERICO GAMBARINI
Auch in Wien wird am Dienstag für die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete demonstriert. Am meisten Solidarität erfährt Rackete allerdings in Deutschland.

Auch in Österreich ist die Solidarität mit Carola Rackete groß. In Salzburg nutzten rund 50 bis 60 Personen den Staatsbesuch des italienischen Präsidenten Sergio Mattarella und machten sich für die Freilassung der Kapitänin stark.

In Wien treffen sich am Dienstag um 18.00 Uhr Demonstranten vor der Wiener Staatsoper. Die Demonstration wird über die Ringstraße bis zur italienischen Botschaft im 3. Wiener Gemeindebezirk führen. Auf der Social-Media-Plattform Facebook haben bereits über 1.100 Teilnehmer zur Veranstaltung zugesagt.

Rackete war am Samstag mit dem Rettungsschiff "Sea-Watch 3" mit mehr als 40 Migranten an Bord trotz eines Verbots in den Hafen der sizilianischen Insel Lampedusa eingefahren und stand zunächst unter Hausarrest. Am Dienstag wurde eine Entscheidung des Ermittlungsrichters erwartet, ob Rackete auf freien Fuß gesetzt oder Haftbefehl erlassen wird.

Deutschlandweite Teilnahme

Deutschlandweit haben sich Demonstranten solidarisch mit der in Italien festgenommenen deutschen Kapitänin des Rettungsschiffs "Sea-Watch 3", Carola Rackete, gezeigt und für deren Freilassung demonstriert. In Österreich wurden und werden am Dienstag ebenfalls Demonstrationen abgehalten.

Nach Angaben der Polizei protestierten am Dienstag Hunderte Menschen in den deutschen Städten Berlin, Köln und Frankfurt am Main und verlangten die Freilassung der 31-jährigen Deutschen. Bereits am Montag hatten sich nach Angaben der Organisatoren bis zu 300 Menschen vor dem italienischen Konsulat in Frankfurt versammelt.

Am Dienstag trafen sich rund 20 Menschen in Berlin zu einer Mahnwache vor der italienischen Botschaft, in Köln waren es laut Polizei etwa 200 Demonstranten vor dem Generalkonsulat. Die Segelabteilung des FC St. Pauli will am Mittwoch mit Flaggen, Bannern, Transparenten und Schwimmwesten in Hamburg ein Zeichen setzen.

(APA/red)

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