Sea of Shadows - Kritik und Trailer zum Film

Das Aussterben des Vaquita-Kleinwals als tragische Nebenwirkung des verbotenen Handels mit den Schwimmblasen des Totoaba-Fischs zeigt Regisseur Richard Ladkani in seiner preisgekrönten Dokumentation "Sea of Shadows". Die unglaublichen schönen Aufnahmen vom Meer und seinen Bewohnern stehen bei diesem Abenteuerfilm in krassem Gegensatz zum kriminellen Geschehen.

Das Aussterben des Vaquita-Kleinwals als tragische Nebenwirkung des verbotenen Handels mit den Schwimmblasen des Totoaba-Fischs zeigt Regisseur Richard Ladkani in seinem preisgekrönten Dokumentationsfilm "Sea of Shadows". Die unglaublichen schönen Aufnahmen vom Meer und seinen Bewohnern stehen bei diesem Abenteuerfilm in krassem Gegensatz zum kriminellen Geschehen. Ab Freitag im Kino.

Sea of Shadows - Kurzinhalt zum Film

Der Vaquita-Wal wird nicht gejagt, und trotzdem ist er ein Opfer skrupelloser Fischer. Er verfängt sich in den Netzen, die für die Totoabas ausgelegt werden. Auch diese Spezies ist fast ausgestorben, gilt doch die Blase dieses Tieres als Heilmittel und Statussymbol, und zwar vorwiegend in China. Der Handel mit diesem "Kokain des Meeres" wie es im Film heißt, ist weniger gefährlich und genauso gewinnbringend wie der mit Drogen.

Der österreichische Regisseur Ladkani inszeniert seinen Dokumentarfilm als großes Drama, nächtliche Jagden auf dem Meer ebenso eingeschlossen wie der mysteriöse Tod eines Informanten. Gezeigt werden Journalisten, Naturschützer und Wissenschafter die versuchen, den Vaquita doch noch zu retten und auf der anderen Seite den dunklen Geschäften auf den Grund zu gehen.

Sie stoßen allerdings sehr bald an ihre Grenzen als sie erkennen müssen, dass in Mexiko, an dessen Küsten sich der Fang abspielt, die korrupte Polizei ebenso das Bild beherrscht wie eine Art Mafiaboss, der den Handel kontrolliert und an den sich niemand herantraut. Die Wissenschafter und die Naturschützer jagen Informationen hinterher - nicht nur bildlich, sondern auch wörtlich, wenn sie wieder mit der Nachtsichtkamera ein Boot aufspüren - und können doch nur wenig ausrichten.

Sea of Shadows - Die Kritik

Traumhafte Bilder, unterlegt mit stimmungsvoller Musik lassen den Zuschauer immer wieder an ein Happy End für die Wale hoffen, doch am Ende gibt es gerade noch 15 Vaquitas. Der Film ist auch so etwas wie romantischer Abgesang für die in absehbarer Zeit verschwundenen Meeresbewohner und damit zugleich weltweit erfolgreich.

Der vom Wiener Terra Mater Factual Studios gemeinsam mit Leonardo DiCaprio produzierte Streifen wurde nicht nur unter anderem beim renommierten Sundance Festival ausgezeichnet, sondern hat auch National Geographic überzeugt, die Filmrechte zu erwerben.

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(APA/Red)

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